Wels ist Teil von millionenschwerem EU-Fördertopf
Stadtverwaltung soll digitaler werden
- Die Stadtverwaltung setzt auf mehr Digitalisierung.
- Foto: smarterpix/BiancoBlue
- hochgeladen von Felix Aschermayer
Künstliche Intelligenz soll künftig auch in der Welser Stadtverwaltung stärker zum Einsatz kommen. Nach ersten Beschlüssen für KI-Projekte Anfang des Jahres folgt nun der nächste Schritt: Der Gemeinderat hat am Montag einstimmig die Teilnahme am EU-Projekt Eunomia.Ai beschlossen.
WELS. Damit ist Wels Teil eines internationalen Konsortiums, das von der EU-Kommission aus dem Förderprogramm „Digital Europe“ unterstützt wird. Insgesamt 34 Organisationen aus 13 EU-Staaten sowie Norwegen entwickeln und beschaffen dabei gemeinsam KI-Lösungen für 25 öffentliche Verwaltungen.
Hilfe bei Formularen und Akten
Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Digitale Assistenten sollen Bürger künftig etwa beim Ausfüllen von Formularen unterstützen oder Informationen schneller auffindbar machen. Auch Mitarbeiter der Verwaltung sollen profitieren – etwa durch KI-Unterstützung bei der Analyse von Gesetzestexten, virtuellen Assistenten für Routineaufgaben oder automatisierter Dokumentenverwaltung. Ziel des Projekts ist es, KI-Werkzeuge gezielt an die Bedürfnisse öffentlicher Einrichtungen anzupassen und gleichzeitig die technologische Unabhängigkeit Europas zu stärken.
Millionenprojekt mit EU-Förderung
Das gesamte Projektvolumen von Eunomia.Ai soll knapp 14 Millionen Euro betragen. Bei einer Förderquote von 50 Prozent stehen damit voraussichtlich rund sieben Millionen Euro an EU-Mitteln zur Verfügung. "KI in der öffentlichen Verwaltung wird für die Bürger und für die Mitarbeiter nach und nach vieles erleichtern", sagt Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ). Die offizielle Förderzusage der EU sei ein wichtiger Schritt für die Digitalisierung der Stadt.
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