34 Jahre mit dem Taktstock

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... sind genug, befand Dipl.Ing. Hubert Maizner in eigener Sache und dirigierte am Samstag zum letzten Mal die Damen und Herren der Musikkapelle Ranggen. Am Ende des finalen, von Maizner dirigierten, Stückes erhoben sich die MusikantInnen, die Ehrengäste und das Publikum im vollbesetzten Saal und dankten dem Maestro mit minutenlangen Standing Ovations für seinen Einsatz und seine Leistungen – der emotionalste von vielen bewegenden, aber auch humorvollen Momenten an einem glanzvollen Abend, der zu einem würdigen Abschied für einen ganz großen Mann der Musik wurde. Bgm. Manfred Spiegl samt Vizebgm. Markus Baumann, Landesobmann Siegfried Knapp, die Ex-Obmänner Hermann Plunser, Otmar Friedl und Bernhard Falkner, Obmann Stefan Mair, Magnus Gratl sowie Maizners Ehegattin Angelika brachten Anekdoten aus dem musikalischen sowie dem „normalen“ Leben zur Kenntnis. Dazwischen gab es auch viel Musik, bei deren Interpretation die MusikantInnen zu Ehren des scheidenden Kapellmeisters zur Höchstform aufliefen.

Selbstverständlich blieb es nicht nur bei Worten der Würdigung. Hubert Maizner wurde zum Ehrenkapellmeister der MK Ranggen ernannt, während bei den Präsenten der gläserne Tambourstab das edelste Zeichen der Wertschätzung für den Kapellmeister und Stabführer war. Wenn ein Maestro abtritt, muss logisch ein neuer her – mit Wolfgang Neurauter wurde der neue Kapellmeister bereits präsentiert, der sich mit seinem ersten Marsch musikalisch einstellte.

Musikalischer Lebenslauf
Hubert Maizner ist 1951 geboren und kam im Alter von zehn Jahren zur Musik. 1961 erlernte er das Trompetenspiel, 1962 kam die Klarinette hinzu. In den frühen 70er-Jahren studierte er Klarinette am Konservatorium, wo er auch weitere Fächer belegte. Den Präsenzdienst leistete Maizner bei der Militärmusik Tirol unter Prof. Siegfried Somma. Es folgten Dirigierkurse bei verschiedenen Musikgrößen.

Seit 1964 ist Hubert Maizner aktives Mitglied der MK Ranggen.Bis zum Jahre 1976 spielte er Klarinette und fungierte als Kapellmeister-Stellvertreter. In diesem Jahr übernahm er den Taktstock und übte das Amt des Kapellmeisters 34 Jahre lang aus. Von 1990 bis 2002 war Maizner Bezirkskapellmeister des Musikbezirks Telfs, seit 1992 ist er Kassaprüfer des Landesverbandes der Tiroler Blasmusikkapellen.

Die Liste der Auszeichnungen und Ehrungen reicht vom Grünen Verdienstzeichen des Landesverbandes über das Verdienstkreuz des Landes Tirol bis zum Goldenen Verdienstzeichen des Landesverbandes der Tiroler Blasmusikkapellen. Neben den Ehrungen der eigenen Musikkapelle wurde er 2002 auch zum Ehrenkapellmeister des Musikbezirkes Telfs ernannt.

Nachgeschenkt von Manfred Hassl

100 Prozent Musik

Die Phrase „Ein Leben für die Musik“ passt auf kaum jemand anderen besser als auf Hubert Maizner. Gut, es gibt mehrere große Musikmänner, die mit Auszeichnungen überhäuft wurden, junge MusikantInnen ausgebildet und sich sonstige Verdienste erworben haben. Auch dass der Maestro bei der Geburt der ersten Tochter am Dirigentenpult statt im Kreissaal war, soll schon vorgekommen sein. Aber niemand, wirklich niemand, hat es je geschafft, einen fanatischen Schützen zuerst zum Musikanten umzufunktionieren und dann sogar zum Musikobmann zu machen! Glauben Sie nicht? Fragen Sie doch mal nach bei Ex-Musikkapellen-Obmann Bernhard Falkner!

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