2. Platz für Ö-Team bei der "Patrouille des Glaciers"

Großartige Leistung beim einzigartigen Bewerb: Jörg Randl, Thomas Wallner und Marcel Voithofer
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Beim Bewerb „Patrouille des Glaciers“ (PDG) handelt es sich um den größten internationalen und traditionellsten militärischen Skialpinismus-Wettkampf der Schweizer Armee, an dem auch zivile Patrouillen teilnehmen dürfen.  Der Ursprung dieses Traditionsrennens geht auf den Zweiten Weltkrieg (1939-1945) zurück.

Historie der "Haute Route"

Die Gebirgsbrigade 10 war bereit für ihren Auftrag: Der südöstliche Bereich der Schweizer Alpen musste verteidigt werden. Die Idee zur Durchführung der PDG wurde kurz vor Ausbruch des Kriegs konkret. Zwei Hauptleute der Gebirgsbrigade 10 waren die eigentlichen Initiatoren, unter ihnen der spätere Bundesrat Roger Bonvin. Die Truppe sollte ihre Einsatzfähigkeit im Rahmen eines ganz besonderen Patrouillenlaufes beweisen. Die Initiatoren hatten dazu eine legendäre Strecke ausgewählt, die schon damals berühmte „Haute Route“ zwischen Zermatt und Verbier. Was normalerweise vier Tage dauert, sollte in einer einzigen Etappe bewältigt werden. Der Wettlauf fand erstmals im April 1943 statt, die „Patrouille des Glaciers“ war Wirklichkeit. 

Einzigartiger Charakter

Die Länge der Strecke untermauert den einzigartigen Charakter dieses Bewerbs: 55 Kilometern sind von Zermatt über Arolla nach Verbier bei enormen Anforderungen im hochalpinen Gelände zu bewältigen. Das Streckenprofil weist insgesamt 4.400 Höhenmeter auf, der höchste Punkt am Tete Blanche liegt auf 3.650 Meter.

Toller Erfolg für österreichische Staffel

Der "Leistungskader Skibergsteigen" der österreichischen Polizei mit dem Tiroler Jörg Randl aus Telfs (PI-Kdt.Stv. in Axams) sowie den Salzburgern Thomas Wallner (Pongau, PI Werfen) und Marcel Voithhofer (Pinzgau, PI Bruck an der Glocknerstraße) belegte in der internationalen Militärklasse in einer Gesamtzeit von 7:09 Stunden den grandiosen 2. Gesamtrang. Jörg Randl über die Dimension dieses Erfolgs: "Die Strecke muss von allen drei Mitgliedern gleichzeitig im Team bewältigt werden. Insgesamt nahmen vom 17. bis 21. April ca. 1.500 Patrouillen teil."
Das Bundesministerium für Inneres (BMI) stellte drei Staffeln der österreichischen Alpinpolizei, die von Oberst Hans Ebner (Repräsentant der entsendeten Staffeln) und GI Andreas Ringhofer (PI Schladming, Trainer, Koordinator und Leiter des Leistungskaders ) begleitet und betreut wurden. Beim "Leistungskader Skibergsteigen" handelt es sich um eine sportspezifische Unterstützung von Seiten des BMI, in dessen Rahmen die Polizisten eine begrenzte zeitliche Freistellung für das Training und die Wettkampfausübung in dieser Sportart erhalten.
Die beiden anderen vom BMI entsandten Staffeln erreichten mit den Rängen 13 (Alpinpolizei-Team Oberösterreich) sowie 21 (Alpinpolizei Team Tirol/Niederösterreich) ebenfalls großartige Platzierungen.

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