12.11.2016, 16:06 Uhr

Norbert Hofer und Stierkalb Norbert in Götzens

Norbert und Norbert kamen sich nach kurzer Eingewöhnungsphase rasch näher!

Wenn Norbert Hofer Bundespräsident wird, kommt "Austrias first Stier" aus dem westlichen Mittelgebirge!

Norbert Hofer, FPÖ-Kandidat für die Bundespräsidentenwahl am 4. Dezember, weilte in Götzens. Das wäre an und für sich nicht ungewöhnlich – schließlich schaffte die FP-Ortsgruppe ja bei den jüngsten Gemeinderatswahlen wieder den Einzug ins Gemeindeparlament. Auch die leidige Diebstahlserie der Wahlplakate war nicht der Grund für das persönliche Erscheinen. Norbert Hofer besuchte schlicht und einfach Norbert, das Stierkalb von Landwirt und Gemeinderat Christian Abentung.

Hofer-Kopfschmuck

Den Ursprung hat diese Geschichte im heurigen Almabtrieb in Götzens. Dort sorgte Christian Abentung mit einem "Norbert-Hofer-Kopfschmuck", den seine Kuh "Liesl" getragen hat, österreichweit für Schlagzeilen. Durch die jüngsten Ereignisse am Hof findet die Geschichte eine ungewöhnliche Fortsetzung – und sorgt für Abwechslung im Wahlkampf: "Liesl" hat nämlich inzwischen ein Stierkalb zur Welt gebracht, das künftig den Namen "Norbert" tragen wird. Fast schon logisch, dass "Namensvetter Norbert" Hofer neben vielen offiziellen Tirol-Terminen nach Götzens eilte.

"Ich komme wieder"

Norbert Hofer, der in Begleitung von Landes-Parteiobmann Markus Abwerzger, Obm.-Stv. und Stadtparteiobmann Rudi Federspiel und anderer führender FP-Kräfte, anreiste, wurde seitens GR Christian Abentung, FP-Ortsgruppenobmann Michael Weiler und vieler weiterer Gäste ein herzlicher Empfang bereitet. Es wurde zünftig aufgespielt, ein Schnapsl gereicht – und im Anschluss fand der Kandidat auch die Zeit für zahlreiche persönliche Fotos. Am Ende des Besuchs gab es bei der "Abschlusserklärung" von Norbert Hofer riesigen Applaus: "Wenn ich Bundespräsident bin, komme ich wieder nach Götzens!"

Norbert II ist wieder im Stall

Detail am Rande: Jungstier Norbert konnte dem Rummel um ihn und seinen berühmten Namensvetter relativ wenig abgewinnen und offenbarte, dass er in Sachen Öffentlichkeitsarbeit noch Luft nach oben hat. Ob er auch künftig als "Maskottchen des österreichischen Bundespräsidenten" firmieren kann, ist noch offen – vorderhand verzupfte sich der Lausbub an Mamas Seite wieder in den Stall, wo er sich derzeit noch sichtlich wohler fühlt als im präsidialen Blitzlichtgewitter.
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