Ibiza-Affäre
Staatsanwaltschaft beantragt U-Haft gegen Verdächtige

Die Staatsanwaltschaft Wien verhängt nun U-Haft gegen die drei festgenommenen Verdächtigen.
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  • Foto: Screenshot Spiegel SZ
  • hochgeladen von Julia Schmidbaur

Die Staatsanwaltschaft Wien hat am Donnerstag Untersuchungshaft gegen die drei festgenommenen Verdächtigen in Zusammenhang mit der Produktion des Ibiza-Videos verhängt.

ÖSTERREICH. Ein Richter des Straflandesgerichts muss nun über den Antrag entscheiden. Er hat ab Einlieferung in die Justizanstalt dafür 48 Stunden, also bis Freitagnachmittag Zeit. Die Vernehmungen der Polizei seien vorläufig abgeschlossen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Donnerstag auf APA-Anfrage. 

Am Dienstag waren an mehreren Standorten in Österreich Hausdurchsuchungen in der Causa Ibiza durchgeführt worden. Die Personen waren nach Razzien in Wien und Salzburg festgenommen worden. Als Gründe für die Untersuchungshaft führt die Staatsanwaltschaft bei zwei der verdächtigen Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr an. Bei der dritten Person bestehe zusätzlich Fluchtgefahr.

Personen aus Umfeld des Detektivs

Bisher wurden aber keine näheren Details bekannt. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft verwies darauf, dass es sich um eine Verschlusssache handle. Laut Medienberichten dürften die Verdächtigen aber aus dem Umfeld des involvierten Privatdetektivs stammen, der eine Schlüsselrolle beim Ibiza-Video gespielt haben soll. Er trat als Begleiter der vermeintlichen Oligarchennichte auf. Außerdem sollen zu den den Verdächtigen der Geschäftsführer einer Consultingfirma sowie dessen Mitarbeiterin – die Ex-Freundin des Detektivs – zählen.

Über Medien wurde zuvor bekannt, dass Detektiv H. einen Komplizen dazu aufgefordert haben soll, „mindestens 400.000 Euro“ von Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache für das komplette Videomaterial zu verlangen. Anfang November wurde bekannt, dass Strache versucht haben soll, das gesamte Video zu kaufen. Straches Anwalt dementierte das. Es solle zu keinem Zeitpunkt Geld für die Herausgabe des Videos angeboten worden sein, so der Strache-Anwalt.

Autor:

Julia Schmidbaur aus Wieden

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