08.02.2017, 17:17 Uhr

Wiener GOLIF Kunstwerk auf Google Earth zu sehen

Von Neu Marx aus blickt "Der Beobachter" ins Weltall. (Foto: Google maps Screenshot)

Das im Sommer 2016 vom Wiener Künstler GOLIF geschaffene Monumental-Werk im dritten Bezirk taucht nach einer Aktualisierung der Satellitenbilder nun auf Google Earth auf. Bis zum nächsten Update kann sich die ganze Welt den gigantischen "Beobachter" anschauen – wenn auch nur virtuell.

LANDSTRASSE. Wie cool ist das? Google hat die Satellitenbilder von Wien aktualisiert. Jetzt ist das monumentale Kunstwerk des Künstlers GOLIF auf der freien Fläche neben der Marxhalle zu sehen.

"Der Beobachter" – mit 30.000 Quadratmetern eines der größten von einem Künstler geschaffenen Bilder weltweit – ist als temporäres Kunstwerk in der Karl-Farkas-Gasse 1 ein weithin sichtbares Zeichen. Über Google Earth sieht es nun die ganze Welt. Das Werk zeigt das schwarz-weiße Gesicht eines Riesen, der mit ernstem Blick nach oben schaut.

Entstanden im Sommer 2016

Der Künstler Golif malte das Bild im Sommer 2016 – am 17. August wurde es präsentiert. Eineinhalb Monate war der 32-jährige Tiroler mit Farbrollen und speziellen Farbsprühgeräten im dritten Bezirk unterwegs. Alleine in der ersten Woche der Entstehung hat der Künstler 120 Kilometer zurückgelegt. Ingesamt wurden für das Projekt 4.920 kg Farbe verwendet. Das gigantische Werk bedeckt eine Fläche von sechs Fußballfeldern. Aufgrund der enormen Größe ist das Gesicht nur aus der Luft oder von den Hochhäusern der Wiener Stadtwerke und T-Mobile zu erkennen – und jetzt eben im Internet.



Zum Künstler:
Golif lebt und arbeitet in Wien. Der zeitgenössische Künstler ist 1984 geboren und in Tirol aufgewachsen. Golif sammelte schon früh Erfahrung in verschiedenen Berufen, unter anderem als Vergolder, Schildermaler, Illusionsmaler und Anstreicher. Diese Tätigkeiten spiegeln sich heute in seinen Werken deutlich wider. Seit 2011 studiert Golif an der Universität für Angewandte Kunst in Wien.

Hintergrund:

Bericht: 30.000 Quadratmeter großes Golif-Kunstwerk in St. Marx
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