Ungeklärte Verbrechen
"Aktenzeichen WRN ungelöst"

Das jüngste Verbrechen: Bewaffneter Raubüberfall auf eine Tankstelle.
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  • Das jüngste Verbrechen: Bewaffneter Raubüberfall auf eine Tankstelle.
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WIENER NEUSTADT. Die Stadt ist zwar noch lange nicht mit Chicago zu vergleichen, dennoch gibt es mittlerweile einige Kriminalfälle in der Stadt, die noch nicht gelöst sind.

Tankstellen-Überfälle

So wurde am 16. Dezember 2020 eine Tankstelle in der Ungargasse überfallen, ebenso wie vor einigen Tagen in der Wiener Straße. In beiden Fällen könnte es sich, so die Kriminalpolizei, um die gleichen Verbrecher handeln. Das Tatprofil ist ähnlich: Drohung mit einer Waffe, Fesseln der Angestellten. Flucht wahrscheinlich zu Fuß oder mit dem Rad. In beiden Fällen wurden dreistellige Beträge gestohlen.
Ebenso gleichen sich die Täterbeschreibungen: 1 Täter: ca. 180 – 185 cm groß, schlank, dunkle an den Oberschenkeln zerrissene Jeans, schwarze Jacke mit Kapuze und weißen Streifen an beiden Ärmeln, helle MNS-Maske, verwendete eine silberfärbige Pistole.
2. Täter: ca. 170 – 180 cm groß, schlank, helle enge Hose, dunkle Jacke eventuell mit Kapuze oder Sturmhaube, helle MNS-Maske

Überfall auf Supermarkt

Ein bislang unbekannter Täter hat am Abend des 30. Jänner 2021 die Kassiererin eines Supermarktes mit einer Schusswaffe bedroht und zur Herausgabe von Bargeld genötigt. Nachdem die Frau dem Mann einen Betrag in bislang unbekannter Höhe übergeben habe, sei dieser zu Fuß geflüchtet. Es wurde eine umgehende Alarmfahndung eingeleitet, bislang fehlt vom Täter jede Spur.

Überfall auf Bank

Ein bislang unbekannter, mit lila Halstuch, Sonnenbrille und Baseballkappe maskierter Täter betrat am 14. September 2020 eine Bankfiliale im Stadtgebiet von Wr. Neustadt, zeigte der Angestellten einen Zettel, mit der Aufschrift "Das ist ein Überfall" und bedrohte sie mit einer Faustfeuerwaffe. Nachdem ihm Bargeld in bisher unbekannter Höhe übergeben wurde, verstaute er dies in einer kleinen dunklen Tragetasche und flüchtete zu Fuß über die Herzog-Leopold-Straße in Richtung Bahnhof Wr. Neustadt. Bei dem Überfall wurde niemand verletzt. Die Angestellte erlitt einen Schock. Die Fahndung verlief bislang negativ.

Der gesuchte Bankräuber: maskiert mit auffälligen Halstuch in länglicher Form (violett/bläulich mit rundem Logo, Schriftzug und 2 Bändern zur rückseitigen Befestigung im Kopfbereich), Sonnenbrille und schwarzer Baseballkappe. Der Täter trug einen roten Rucksack.
  • Der gesuchte Bankräuber: maskiert mit auffälligen Halstuch in länglicher Form (violett/bläulich mit rundem Logo, Schriftzug und 2 Bändern zur rückseitigen Befestigung im Kopfbereich), Sonnenbrille und schwarzer Baseballkappe. Der Täter trug einen roten Rucksack.
  • Foto: LPDNÖ
  • hochgeladen von Peter Zezula

Täterbeschreibung: Mann, ca. 30-40 Jahre alt, etwa 170 cm groß, kräftige Statur, Bartträger, bekleidet mit braunem Langarmpullover, dunkler kurzärmliger Weste, blauer Jean-Hose, braunen Schuhen, fingerlose Handschuhe, maskiert mit auffälligen Halstuch in länglicher Form (violett/bläulich mit rundem Logo, Schriftzug und 2 Bändern zur rückseitigen Befestigung im Kopfbereich), Sonnenbrille und schwarzer Baseballkappe. Der Täter trug einen roten Rucksack.

Raubüberfall auf Juweliergeschäft

Drei bislang unbekannte Täter betraten am 19. Dezember 2020, gegen 09:00 Uhr, ein Juweliergeschäft in Wr. Neustadt und raubten Schmuck und Bargeld in unbekannter Höhe.
Der Geschäftsinhaber soll dabei durch Faustschläge unbestimmten Grades verletzt und anschließend mit Kabelbindern gefesselt worden sein.
Die Täter flüchteten zu Fuß entlang der Bahngasse in Richtung Bahnhof. Der Geschäftsinhaber konnte sich selbstständig aus dem Geschäft auf die Straße begeben und wurde von Passanten aus der Fesselung befreit. Er wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Landesklinikum Wr. Neustadt verbracht.

Polizei am Tatort, in fünf Fällen tappen die Ermittler noch im Dunkeln.
  • Polizei am Tatort, in fünf Fällen tappen die Ermittler noch im Dunkeln.
  • Foto: Symbolfoto Zezula
  • hochgeladen von Peter Zezula

"The Big Five" in Wiener Neustadts jüngster Kriminalgeschichte sind also noch ungelöst, markant für alle: Die Täter benutzten keinen Fluchtwagen, sondern suchten zu Fuß oder mit dem Rad das Weite.

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