FH Wiener Neustadt erforscht zukunftsweisende Raumfahrtantriebe

v.l.n.r. vorne: Daniel P. Hammer, Sencer Yücesan, Mariia Shevchuk, hinten: Álvaro Blay Sempere, Bryan Weimer, Rene Serrano Pedersen, Tomas M. Hamann, Dr. Carsten Scharlemann (Studiengangsleitung Aerospace Engineering), Roger Bjørstad & Samyak Ratnakar.
  • v.l.n.r. vorne: Daniel P. Hammer, Sencer Yücesan, Mariia Shevchuk, hinten: Álvaro Blay Sempere, Bryan Weimer, Rene Serrano Pedersen, Tomas M. Hamann, Dr. Carsten Scharlemann (Studiengangsleitung Aerospace Engineering), Roger Bjørstad & Samyak Ratnakar.
  • Foto: FH WRN
  • hochgeladen von Peter Zezula

Bestes Beispiel dafür ist der Aerospace Engineering-Student Flavio Baduini, der im Rahmen seiner Master-Arbeit Feldemissionsantriebe in der Schwerelosigkeit erforscht.
Wiener Neustadt, 25. Oktober 2017 – In der Raumfahrt existieren viele verschiedene Antriebe. Einer davon, der so genannte Feldemissionsantrieb, wird mit flüssigem Metall angetrieben und von der FOTEC, dem Forschungsunternehmen der FH Wiener Neustadt wie auch Studierenden des Master-Studiengangs Aerospace Engineering näher erforscht. Im Zuge der zahlreichen Experimente konnte eine grundlegende Eigenschaft des Weltraums aber nicht simuliert werden, die Schwerelosigkeit.

Während seiner Master-Arbeit hat Flavio Baduini, Aerospace Engineering-Student an der FH Wiener Neustadt, jedoch die Idee, mittels einer Höhenrakete und Parabelflügen an Bord eines Segelflugzeugs zu testen, wie sich flüssiges Metall in der Schwerelosigkeit verhält. Bei den Parabelflügen wurde er von Paul Bierl (BLUfly) unterstützt, der ihn unentgeltlich auf einem seiner Flüge im Rahmen des Projekts SARA (Small Austrian Research Aircraft) mitnahm.

BLUE (Ballistic Launcher for University Experiments), die jüngste Höhenrakete, welche von Aerospace Engineering-Studierenden der FH Wiener Neustadt entwickelt wurde, hat zusätzliche Daten geliefert. BLUE ist 2,4 Meter lang und 17 Kilogramm schwer. Das Experiment von Flavio Baduini wurde mit dieser Rakete in eine Flugbahn gebracht, bei der für ca. 10 Sekunden Schwerelosigkeit erzeugt wurde. In dieser kurzen Zeit konnte die Funktionsweise des Feldemissionstriebwerks untersucht und bestätigt werden.

„Die außerordentlich guten Ergebnisse des Testflugs in der Schwerelosigkeit sind bei der ESA sehr gut angekommen und erlauben uns die konsequente Weiterentwicklung des Feldemissionsantriebs für die Raumfahrt. Ohne die tatkräftige Unterstützung von Paul Bierl und der Arbeitsgruppe – Höhenraketen – an der FH Wiener Neustadt wäre uns dies nicht so reibungslos gelungen“, so Dr. Carsten Scharlemann, Studiengangsleitung Aerospace Engineering an der FH Wiener Neustadt.

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