Lanzenkirchen stellt Weichen für den Glasfaserausbau nach Niederösterreichischem Modell

Bürgermeister Bernhard Karnthaler und Glasfaserbeauftragter Bernd Tuchschmidt.
  • Bürgermeister Bernhard Karnthaler und Glasfaserbeauftragter Bernd Tuchschmidt.
  • Foto: Marktgemeinde Lanzenkirchen
  • hochgeladen von Doris Simhofer

Seit November des Vorjahres wurden in mehreren ländlichen Gemeinden Niederösterreichs Vorbestellungen für Glasfaseranschlüsse bis ins Haus gesammelt. Auch Lanzenkirchen hat diese Chance genutzt. Zwar wurde die Mindestbestellquote von 40 Prozent nicht im gesamten für den Ausbau vorgesehenen Gebiet erreicht, die Ausschreibung für den Bau wird dennoch erfolgen.

LANZENKIRCHEN (red). Die Gemeinde nutzt diese Phase, um weiter Bestellungen zu sammeln. Unter der Voraussetzung, dass die geplanten Zielbaukosten erreicht werden sowie weitere mit der nöGIG vereinbarte Informationsmaßnahmen umgesetzt werden, kann die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) im Laufe des Jahres mit der Errichtung des Netzes beginnen. Der Zeitplan hängt von den Entwicklungen im Zusammenhang mit der Coronakrise ab.

Das Niederösterreichische Modell für den Breitbandausbau sieht vor, Haushalte und Betriebe in ländlichen Regionen mit zukunftssicherer Glasfaserinfrastruktur bis ins Haus zu versorgen. Das ehrgeizige Ziel lautet, in den kommenden drei Jahren 100.000 Adressen zu erschließen. Wichtigste Voraussetzung dafür ist, dass in den vorgesehenen Ausbaugebieten mehr als 40 Prozent Zustimmung erreicht wird. Dann kann nöGIG weitere Schritte zur Errichtung des offenen Glasfasernetzes setzen. In diesem bieten Internetprovider ihre Produkte zu gleichen Konditionen an. Kundinnen und Kunden können damit aus einer Vielzahl attraktiver Angebote wählen.

Klare Entscheidung für die Zukunft

„Ein Glasfaseranschluss im Haus ist eine Investition in die Zukunft. Kupferkabel oder Mobilfunk können nicht die Bandbreiten liefern, die Privatkunden und Firmen langfristig brauchen. Wir wollen sie daher überzeugen, dass diese Infrastruktur echte Chancengleichheit für ländliche Regionen gegenüber den Ballungszentren schafft und wir nur damit die Vorteile der Digitalisierung in unserer Gemeinde nutzen können“, so Bürgermeister Bernhard Karnthaler und Glasfaserbeauftragter Bernd Tuchschmidt unisono.

Zeitplan

Hartwig Tauber, Geschäftsführer von nöGIG über die nächsten Schritte: „Wir werden jetzt rasch die Ausschreibungen an die Bauunternehmen abschließen, damit die Bauarbeiten nach Erreichen aller technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen möglichst bald starten können. Der Zeitpunkt hängt von den Entwicklungen im Zusammenhang mit der Coronakrise ab. Wir haben uns jedenfalls gründlich vorbereitet.“

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