Spekulationen um Ruthner-Turm, auch Gärtnerei interessiert

Der Ruthner-Turm.
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  • hochgeladen von Peter Zezula

Noch nicht alle Objekte sind für die Landesausstellung bereit. Etwa der Ruthner-Turm, der im Zuge des Hotelbaus am ursprünglichen Standort in der ehemaligen Stadtgärtnerei im Stadtpark abgetragen, zerlegt und auf den ehemaligen Schlachthof verfrachtet und dort gelagert wurde.
In der Zwischenzeit hat sich nicht viel getan, erst vor kurzem erinnerte Stadtrat Wolfgang Scharmitzer in einer Aussendung den Bürgermeister an sein Versprechen, den Turm ob seiner historischen Bedeutung zu erhalten. Ein möglicher Standort: Das Phönix-Gelände am ehemaligen Schlachthof.
Auch ein Platz im Neuklostergarten wird in Erwägung gezogen, der günstig erreichbar wäre, weil von der MilAK auch ein Durchgang dorthin gemacht wird.

Gärtnerei interessiert

Da auch schon ein Grundstück Privater in Erwägung gezogen wurde, kam von Prof. Dr. Werner Sulzgruber die Idee, das Gärtnerehepaar Schmidl zu fragen, ob man den Turm auf ihrem Grund aufstellen könne. Claudia und Michael Schmidl finden die Idee gut, schließlich hätte man eine Win-Win-Situation. Der Turm hätte in der Nestroystraße einen schönen Platz, an dem Besucher auch am Wochenende die Möglichkeit eines Besuches hätten, da er frei zugänglich wäre. Man könnte den Turm auch bepflanzen. Die Aufstellungskosten (rund 70.000 Euro) müsste die Gemeinde so oder so übernehmen. Damit wäre der Turm auch wieder seinem ursprünglichen Zweck zugeführt.

Der Ruthner-Turm

Ende der 1950er-Jahre entwickelte der Maschinenbauingenieur Othmar Ruthner einen Glasturm, in dessen Inneren, einem Paternoster ähnlich, Setzlinge in Behältern bewegt wurden. Durch diesen Kreislauf haben alle Pflanzen gleiche Bedingungen. Ein weiterer Vorteil: Man braucht nur eine geringe Grundfläche.

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