Drei weitere Gemeinden im Bezirk Wiener Neustadt bekommen Chance auf Glasfaserinfrastruktur


Projektbesprechung Glasfaserausbau mit Josef Schrammel (Bürgermeister Lichtenegg), Thomas Heissenberger (nöGIG), Erich Rasner (Bürgermeister Wiesmath), Reinhard Baumgartner (nöGIG), Manfred Grundtner (Bürgermeister Hollenthon). | Foto: nöGIG

  • Projektbesprechung Glasfaserausbau mit Josef Schrammel (Bürgermeister Lichtenegg), Thomas Heissenberger (nöGIG), Erich Rasner (Bürgermeister Wiesmath), Reinhard Baumgartner (nöGIG), Manfred Grundtner (Bürgermeister Hollenthon).
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Hollenthon, Lichtenegg und Wiesmath bereiten sich auf den Ausbau von Glasfaser bis ins Haus vor. Wenn die Haushalte und Betriebe in den vorgesehenen Ausbaugebieten zustimmen, ist eine wichtige Voraussetzung für die Errichtung der zukunftssicheren Infrastruktur geschaffen.

BUCKLIGE WELT. Bei der Projektbesprechung mit der NÖ Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) wurden die Weichen dafür gestellt. Die Sammlung der Bestellungen startet in den nächsten Wochen.
Nur ein Glasfaseranschluss im Haus stellt sicher, dass genügend Bandbreite für aktuelle und zukünftige Internetdienste da ist. Die Gemeinden Hollenthon, Lichtenegg und Wiesmath haben sich deshalb in den vergangenen Jahren auf das Projekt Glasfaserausbau vorbereitet. „Wir haben intensiv darauf hingearbeitet, die beste Infrastruktur für unsere Gemeinden zu bekommen“, so Bürgermeister Manfred Grundtner aus Hollenthon. Erfreut über den Start der Sammelphase, zeigt sich auch Bürgermeister Josef Schrammel aus Lichtenegg: „Glasfaser schafft Zukunftssicherheit und neue Chancen für die Menschen und Betriebe vor Ort.“ Bürgermeister Erich Rasner aus Wiesmath betont nach der Projektbesprechung: „Jetzt liegt es an uns, die notwendige Bestellquote zu erreichen und damit die Voraussetzung für den Glasfaserausbau zu schaffen.“

Glasfaser bis ins Haus

Für den digitalen Wandel braucht es auch eine leistungsfähige Infrastruktur. „Wir können diese auch im ländlichen Raum schaffen. Ich freue mich, dass nun Lichtenegg, Wiesmath und meine Heimatgemeinde Hollenthon die einmalige Chance auf Glasfaser bis ins Haus bekommen“, so Reinhard Baumgartner, Geschäftsführer der nöGIG Projektentwicklungs GmbH. Wenn bis Ende September mehr als 42 Prozent in den vorgesehenen Ausbaugebieten zustimmen, können die Bauarbeiten voraussichtlich Mitte nächsten Jahres starten. Läuft alles nach Plan, werden die ersten Anschlüsse im Laufe des Jahres 2022 aktiviert.

Einmalige Chance für die Gemeinden

Gemeinsam mit nöGIG, die nach Erreichen der nötigen Voraussetzungen das zukunftssichere Netz in den Gemeinden errichten wird, werden die Bürgerinnen und Bürger in der Sammelphase umfassend über die Vorteile der offenen, öffentlichen und zukunftssicheren Infrastruktur informiert. Dafür wird ein umfangreiches Infopaket bereitgestellt. Geplant sind Infoveranstaltungen, Sprechstunden und Hausbesuche bis zum Ende der Sammelphase.

Offen, öffentlich, zukunftssicher

Hollenthon, Lichtenegg und Wiesmath bekommen die Chance, Teil des NÖ Glasfasernetzes zu werden. Das Netz bleibt langfristig im Besitz des Landes und steht unterschiedlichen Anbietern von Internetdiensten offen. Die Kundinnen und Kunden profitieren also vom Wettbewerb unter den Service Providern und einer öffentlichen Infrastruktur.

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