Neulengbach/Rekawinkel
Verkehrseinschränkungen auf der “alten” Weststrecke

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Umfangreiche Erneuerungsarbeiten erfordern Schienenersatzverkehr für alle SB-Züge der S 50 zwischen Neulengbach und Rekawinkel von 22. Februar bis 11. Juli. Investiert werden mehr als 25 Millionen Euro.

ST. PÖLTEN (pa). Von Februar bis Ende 2021 werden auf der sogenannten Bestandsstrecke, dem älteren zweigleisigen Ast der viergleisigen Westrecke zwischen Wien und St. Pölten, Erneuerungsarbeiten durchgeführt. Dadurch bleiben die erforderliche, sichere Gleislage und Funktionalität gegeben und in weiterer Folge ein sicherer und pünktlicher Zugbetrieb gewährleistet.

Das wird gemacht

Die Arbeiten reichen von der Verlegung neuer Gleise über die Errichtung von Entwässerungsanlagen, Kabelkanälen und Stützmauern bis zur Herstellung von mehreren Dammstabilisierungen. Am Bahnhof Eichgraben-Altlengbach wird außerdem der Bahnsteig 2 erneuert. Aufgrund dieser Maßnahmen muss im Bereich Neulengbach – Rekawinkel von 22. Februar bis 11. Juli abwechselnd ein Gleis gesperrt werden, weshalb die Betriebsabwicklung des Zugverkehrs in diesem Abschnitt nicht in vollem Umfang möglich und ein Schienenersatzverkehr für die Schnellbahn-Verbindungen der S 50 erforderlich ist. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 25,5 Millionen Euro.

Maßnahmen sichern Qualität der Infrastruktur

Im Zuge der Erneuerungsmaßnahmen werden insgesamt mehr als 12.000 Laufmeter neue Gleise verlegt, 9.800 Stück Betonschwellen eingesetzt sowie 26.500 Tonnen Sand und 11.350 Tonnen Schotter verarbeitet. Der Großteil dieser Arbeiten findet zwischen Unter Tullnerbach und Hutten statt. Durch die Bahnsteigerneuerung am Bahnhof Eichgraben-Altlengbach wird eine Qualitäts- und Komfortsteigerung für die Fahrgäste erzielt.

Schienenersatzverkehr Neulengbach – Rekawinkel für S 50 von 22.2. - 11.7.2021

Um die Arbeiten möglichst effizient abwickeln zu können, sind Fahrplanänderungen erforderlich. Durch den abschnittsweisen eingleisigen Betrieb können die SB-Züge der S 50 nicht zwischen Neulengbach und Rekawinkel verkehren, ein Schienenersatzverkehr mit Bussen muss von 22. Februar bis 11. Juli eingerichtet werden. Wir bitten die geänderten Ankunfts- und Abfahrtszeiten zu beachten, und dass sich die Haltestellen des Schienenersatzverkehrs aufgrund der verkehrstechnischen Situation unter Umständen nicht immer im Nahbereich der Stationen befinden. Reisende mit Fahrrädern können die Busse des Schienenersatzverkehrs aus beförderungstechnischen Gründen nicht benützen. Ein Fahrkartenverkauf findet in den Bussen des Schienenersatzverkehres nur dann statt, wenn keine derartige Kaufmöglichkeit in der angefahrenen Bahnstation möglich ist.

Kundeninformation

Die Kundeninformation zu den Fahrpanänderungen erfolgt durch Plakate an den Bahnhöfen, Durchsagen im Zug bzw. im Internet unter www.oebb.at. Auskünfte über ihre Reisemöglichkeiten erhalten unsere KundInnen anhand der ausgehängten Fahrpläne und unter Tel. 05-1717. Die Sonderfahrpläne mit den geänderten Fahrplanzeiten sind an den Haltestellen des Schienenersatzverkehrs ausgehängt. Mit SCOTTY mobil kann man natürlich auch jederzeit auf Fahrplaninformationen für den öffentlichen Verkehr zugreifen und seine Route planen. Die App ist kostenlos für alle gängigen Smartphones, Tablets und Betriebssysteme verfügbar. Wir bitten unsere Fahrgäste für diesen Zeitraum die geänderten Reisebedingungen zu berücksichtigen sowie Kundenwege, Hinweisschilder und Aushänge vor Ort zu beachten.

ÖBB ersuchen um Verständnis für Lärmentwicklung

Um den Zugverkehr im Sinne der Reisenden so wenig wie möglich zu beeinflussen, finden die Arbeiten auch in der Nacht statt. Die ÖBB sind bemüht, Lärm- und Staubentwicklungen so gering wie möglich zu halten, ersuchen aber um Verständnis, dass diese aufgrund der durchzuführenden Arbeiten und der dazu erforderlichen Maschinen und Warnsignale nicht vermieden werden können. Durch die Maßnahmen wird die Qualität der Schieneninfrastruktur gewährleistet. Über die Arbeiten wurde von uns auch eine Anrainerinfo versendet.

ÖBB. Heute. Für morgen. Für uns.

Schon heute bringen die ÖBB als umfassender Mobilitätsdienstleister jährlich 477 Millionen Fahrgäste und 105 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2019 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen in die Bahninfrastruktur von über drei Milliarden Euro jährlich bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit 41.904 MitarbeiterInnen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge sorgen dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat von Gesellschaft und Wirtschaft und sind Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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