10.09.2016, 12:59 Uhr

Elf Radlegenden zu Gast bei der Eddy-Merckx-Classic

Der Start des Charity-Rennens ist in Fuschl bereits erfolgt. Die eigentliche Eddy-Merckx-Classic geht am Sonntag über die Bühne.

Die Bezirksblätter waren beim Start des Charity-Rennens dabei

FUSCHL (buk). Mit erstmals elf Rennrad-Weltmeistern an einem Ort ist heute, Samstag, der Start der Charity-Ausfahrt zur Eddy-Merckx-Classic gestartet. Der Namensgeber stammt aus Belgien und hat bisher unter anderem fünfmal die Tour de France, fünfmal die Giro d'Italia und viermal die Weltmeisterschaft gewonnen.

Neuer Teilnehmer-Rekord

Das eigentliche Rennen findet mit rund 1.500 Teilnehmern am Sonntag statt. "Auch heuer, zum zehn-Jahres-Jubiläum, haben wir wieder einen Teilnehmer-Rekord", erzählt Gundi Schirlbauer vom örtlichen Tourismusverband. Sie rechnet mit einem Teilnehmer-Plus von 14 Prozent.

Merckx durch Zufall dazu gekommen

Dass der Belgier Eddy Merckx überhaupt das Aushängeschild der Veranstaltung geworden ist, verdankt die Rennradregion dem Zufall: "Bei der Rad-WM war er in Fuschl zu Gast und hat spontan noch eine Woche Urlaub angehängt, weil ihm die Gegend so gut gefallen hat", weiß Leo Bauernberger, Geschäftsführer der Salzburger Land Tourismus GmbH (SLT). Auch er selbst kann sich mittlerweile für den Rennrad-Sport begeistern. "Früher war ich häufig mit dem Mountainbike unterwegs, doch neben Golf und dem Berggehen ist Rennradfahren zu meinem dritten sportlichen Standbein geworden", sagt er.

Zehn Seen an der Strecke

Die Strecke beim Sonntags-Rennen führt insgesamt an zehn Seen vorbei. "Die Landschaft hier ist dafür perfekt geeignet", so Bauernberger. Auch immer mehr Betriebe in der Region seien auf diesen Trend aufgesprungen und hätten mittlerweile spezielle Angebote für Biker im Programm – von Fahrradgaragen bis hin zu geführten Touren. Die Zielgruppe an sich sei zudem "sehr wertvoll". "Alleine die Räder kosten teilweise bis zu 10.000 Euro. Viele dieser Gäste wollen Sport und Genuss kombinieren – und leisten sich auch gerne gutes Essen", ist der SLT-Chef überzeugt.

Rad-WM an Tirol "übergeben"

Bauernberger ist es auch, der die Rennrad-WM nun symbolisch an Tirol übergeben hat. Nachdem Salzburg diese im Jahr 2006 ausgerichtet hat, folgt das Nachbar-Bundesland im Jahr 2018. "Salzburg und Tirol haben touristisch schon immer eng zusammengearbeitet", sagt Bauernberger. "Und das auch abseits des Skifahrens."
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