23.03.2016, 15:07 Uhr

2015 war ein ereignisreiches Jahr für die Feuerwehr Hagenberg

Die Bezirksverdienstmedaille in Bronze verliehen bekamen Manuel Remplbauer und Georg Riernößl, in Silber Gottfried Wegerer und in Gold Josef Raaber.

Auf ein außergewöhnliches Jahr blickten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hagenberg am Samstag 19.März 2016 im Gasthaus Hametner zurück. Einige schwere Verkehrsunfälle, ein heißer und trockener Sommer mit Flur- und Waldbränden, unzählige Insekteneinsätze, usw. – die Einsatzarten des vergangenen Jahres könnten kaum vielfältiger sein. Auch der Planungsprozess für das neue Feuerwehrhaus beschäftigte die Hagenberger Florianijünger das ganze Jahr hindurch.

867 Stunden leisteten die Männer und Frauen der FF Hagenberg bei insgesamt 95 technischen Einsätzen und 13 Brandeinsätzen im Jahr 2015. Im Vergleich zum Jahr 2014 bedeutet dies nahezu eine Verdoppelung der Einsatzleistung! Besonders in Erinnerung bleiben werden den Kameraden der großflächige Waldbrand in Unterweitersdorf sowie die beiden schweren Verkehrsunfälle im Jänner und September. Für die Ausbildung in der Feuerwehr und auf Bezirksebene wurden im vergangenen Jahr 2315 h aufgewendet. Zusätzlich verbrachten zahlreiche Kameraden insgesamt 28 Tage zur Ausbildung an der Landesfeuerwehrschule.

Baustart für „Feuerwehrhaus NEU“ steht kurz bevor

„2015 war neben den vielen Einsätzen aber auch ein Jahr der Planung und der Festlichkeiten. So durften wir nach dem Architektenwettbewerb im März mit den Planungen für unser neues Feuerwehrhaus beginnen. Bei der Feier zum 140 jährigen Bestandsjubiläum konnten wir im Beisein zahlreicher Ehrengäste den symbolischen Spatenstich für das neue Gebäude setzen.“ so Kommandant Konrad Remplbauer. Knapp ein Jahr nach Planungsbeginn fahren nun Anfang April die Bagger auf. Mit der Einführung eines neuen Corporate Designs, bestehend aus neuem Webauftritt, Logo, T-Shirts, Dokumentenvorlagen usw., präsentiert sich die Hagenberger Feuerwehr der Bevölkerung in einem modernen und einheitlichen Look.

Viel Arbeit für die Lotsen- und Nachrichtengruppe

Die Erstellung eines „Bauerhofordners“ beschäftigte die Kameraden rund um LuN-Kommandant Christoph Kern das ganze Jahr hindurch. Für zahlreiche Risikoobjekte wurden Einsatzpläne ausgearbeitet, um im Ernstfall mit einem vorgefertigten „Konzept“ den Aufbau der Wasserversorgung rascher und effizienter zu gestalten. Auch mit der Eröffnung der Mühlviertler Schnellstraße (S10) waren viele Stunden der Planung und Ausbildung notwendig.

Auch der Fuhrpark bedarf einer Erneuerung

Kommandant Konrad Remplbauer bedankte sich bei Bürgermeisterin Mag. Kathrin Kühtreiber-Leitner für ihre 100 prozentige Unterstützung im Bezug auf die Investition für das neue Feuerwehrhaus. Doch auch das mittlerweile 25 Jahre alte Tanklöschfahrzeug und das Mannschaftstransportfahrzeug (Baujahr 1994) benötigen in naher Zukunft einen Ersatz. Bei beiden Fahrzeugen herrscht bereits Mangel an Ersatzteilen und die jährliche technische Überprüfung wird zur Zitterpartie.
Zu guter Letzt durften sich noch einige Kameraden über eine Beförderung, Auszeichnung oder Ehrung freuen.
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