12.10.2016, 10:11 Uhr

Schwerpunkt "Schulwegsicherheit" der Tiroler Polizei

Im September gab es den Schwerpunkt "Sicherheit am Schulweg" der Tiroler Polizei. (Foto: Polizei)

Im September legte die Tiroler Polizei ihren Schwerpunkt auf die Schulwegsicherheit. Damit soll am Weg zur Schule oder dem Kindergarten möglichst große Sicherheit erreicht werden.

TIROL. Das Ergebnis der Aktion Schulwegsicherheit ist durchwegs positiv. Es kam zwar zu zahlreichen Delikten. Aber bisher kam es zu keinem Schulwegunfall.

Schulweg-Maßnahmen der Tiroler Polizei

Die Überwachungen fanden vorwiegend in den Morgen-, Vormittags- und Mittagsstunden statt. In der Nähe von Schulen und Kindergärten wurden Geschwindigkeit, richtiges Verhalten am Schutzweg und die richtige Kindersicherung in den Fahrzeugen kontrolliert. Insgesamt nahmen bereits 206 Schulklassen an der Verkehrserziehung teil.

    Die Maßnahmen
  • An besonders kritischen Stellen wurde der Schulweg durch uniformierte PolizistInnen gesichert
  • Im Rahmen der Verkehrserziehung kam es zu ersten Kontakten zwischen Polizei und SchülerInnen
  • Im Rahmen von Elternabenden kam es zu Kontakten zwischen Eltern und Polizei
  • Der Nahbereich von Schulen und Kindergärten wurde kontrolliert.

Festgestellte Delikte

Insgesamt wurden 2.731 Delikte festgestellt. Diese teilen sich wie folgt auf:
  • 2.323 Geschwindigkeitsübertretungen
  • 25 mal fehlte die Kindersicherung
  • 111 mal wurde der Sicherheitsgurt nicht angelegt
  • 45 mal wurde ohne Freisprecheinrichtung telefoniert
  • 227 sonstige Verkehrsdelikte

Das Gesamtergebnis der Aktion Schulwegsicherung

  • In den ersten Schulwochen kam es zu keinem Unfall am Schulweg.
  • Der Großteil der FahrzeuglenkerInnen fährt verantwortungsbewusst.
  • Der Großteil der Geschwindigkeitsübertretungen lag unter 20 km/h. Nur rund 4,8 Prozent der Fahrzeuglenker waren im Schulbereich zu schnell unterwegs. Außerhalb der schulischen Umgebung liegt der Schnitt bei 8 bis 10 Prozent.

  • Kaum zu Übertretungen kam es in: Zams, Ladis, Innsbruck- Arzler Straße, Steinach aBr, Imst, Kufstein-Zell, Ramsau und Jochberg.

  • In Kirchbichl, Schwoich, Telfs oder Ellbögen lagen die Übertretungen über dem Durchschnitt.
  • Die Anwesenheit von PolizeibeamtInnen verbesserte das Verhalten der Fahrzeuglenker.
  • SchülerInnen achten auf Schutzwegen weniger auf die Sicherheit.
  • Die Situation in der Nähe von Schulen ist oft kritisch, da Kinder mit dem Auto in die Schule gebracht werden und LenkerInnen die Straßen verparken und in zweiter Spur halten.

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