16.06.2016, 16:12 Uhr

Federspiel zum Thema "Managerverträge"

„Managerverträge des Landes wurden aufgrund diverser Initiativen der FPÖ geändert.“ - Federspiel (Foto: Sieghard Krabichler)

FPÖ erinnert an die Forderung nach einem Beteiligungsausschuss, damit die Problematik der Verträge besser kontrolliert werden kann.

Bezugnehmend auf die Thematik der Managergehälter in landesnahen Unternehmen merkt FPÖ-Klubobmann LAbg. GR Rudi Federspiel an: „Bereits der Bericht des Landesrechnungshofes vom vergangenen Jahr zeigte klar, dass Verbesserungen erfolgen mussten und noch gemacht werden müssen. Die FPÖ hat in den Jahren 2011 und 2012 zahlreiche Initiativen gesetzt, die schlussendlich dazu geführt haben, dass Änderungen erfolgten“, so Federspiel, der Vorsitzender des Finanzkontrollausschusses ist.

Er hält fest: „Es muss darauf wirklich geachtet werden, dass Manager öffentlicher Unternehmen nicht mehr verdienen als das Bruttogehalt des Landeshauptmannes beträgt. Nur in begründeten Ausnahmefällen kann die Entlohnung höher sein, doch dann wäre es zielführend, dass eben auch ein Beteiligungsausschuss installiert wird, damit der Landtag ein Kontrollrecht hat. Allerdings wurde diese Forderung von uns bei der jüngsten Novelle der Geschäftsordnung des Tiroler Landtages von ÖVP und Grünen abgelehnt.“ Federspiel sieht besonders die Grünen nun gefordert: „Als Oppositionspartei waren sie in diesen Fragen auf unserer Seite.“
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