11.05.2016, 13:30 Uhr

Bestes Trinkwasser im Stiftsort

Bürgermeister Obernberger: "Wir sind eine der wenigen Gemeinden, die unbehandeltes Trinkwasser in Verkehr bringen."

Investitionen in Kremsmünster bringen den gewünschten Erfolg

KREMSMÜNSTER (sta). 2015 war für die öffentliche Trinkwasserversorgung der Marktgemeinde Kremsmünster kein gutes Jahr. Nach dem mehrfachen Eintrag von Bakterien musste die Gemeinde nach Rücksprache mit der Trinkwasseraufsichtsbehörde des Landes Oberösterreich eine Desinfektion mit Chlordioxid durchführen. Natürlich in gesundheitlich unbedenklichem und kontrolliertem Ausmaß. Die Sanierungsmaßnahmen greifen nun.
Mit Kosten von etwa 100.000 Euro wurde der Tiefbehälter am Neuhof saniert und die Quelle Bankler wieder betriebsbereit gemacht. Sämtliche Untersuchungsergebnisse, mehrfach abgesichert, befinden sich nun im grünen Bereich und mit 4. Mai 2016 wurde die Desinfektion mit Chlordioxid wieder abgeschaltet. „Kremsmünster ist damit eine der wenigen Gemeinden in Österreich, die natürliches und unbehandeltes Trinkwasser in Verkehr bringen“, erklärt Bürgermeister Gerhard Obernberger. Viele Gemeinden setzen entweder Infrarot, Chlordioxid oder Aktivkohlefilter, manchmal in Kombination, ein.
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