10.04.2016, 08:00 Uhr

Das beste Eis: Tipps für Wien

Zuckersüße Abwechslung zu den üblichen Eissalons bietet der knallbunte Mini-Eiswagen „Biondi Gelato“ am Karlsplatz. (Foto: Andreas Edler)

Auf den Spuren des bes­ten Eises Wiens – vom hippen Eiswagen am Karlsplatz bis zum Traditionssalon in Liesing.

WIEN. Topfen- und Beereneis sind zwar laut Österreichs Eismachern die Sorten des Jahres 2016. Experimentiert darf heuer mit Wasabi-Gurke, Tonkabohne oder Rosmarin aber sehr wohl werden. Oder wie wäre es mal wieder mit einem Klassiker wie Eisspaghetti? Wir verraten Ihnen, wo es das beste Eis Wiens gibt – und zwar vom Karlsplatz bis zum Maurer Hauptplatz.

1. Im Schoko-Himmel:
In der neuen Schoko Company gibt es Original-Zotter-Eis. Unbedingt weiße Schoko mit Kürbiskern-Nougat probieren! Naschmarkt-Stand 326–331 (zwischen Faulmann- und Schleifmühlgasse), 1060; Mo.–Fr. 9.30–19 Uhr, Sa. 8.30–18 Uhr.

2. Alt, aber so gut:
Blau-weiße Markisen und das Eis bodenständig – aber ein Traum! Im Eissalon Mauß ist die Zeit stehen geblieben. Am besten also Eisspaghetti oder Eiscreme-Soda bestellen und in den guten alten Zeiten schwelgen. Thaliastr. 155, 1160; Mo.–So. 11–20.30 Uhr.

3. Coole Typen, cooles Eis:
Hip, hipper, Schelato: Im Salon von Luciano Raimondi und Philipp Blihall kommen schwarzer Sesam, Sellerie mit Rum oder Gurke mit Wasabi ins Stanitzel. Produziert wird von den Quereinsteigern täglich frisch, vorwiegend bio. Schick auch der Laden mit viel Weiß und hellem Holz. Cool: Auf dem Weg zur Toilette kann man durch eine Scheibe bei der Eisproduktion zusehen. Lerchenfelder Str. 34, 1080; Mo.–So. 10–22 Uhr.

4. Nobelhobel:
Flüssige Haselnuss-Rohmasse aus dem Piemont, Mandeln aus Sizilien, Schokolade aus Belgien: „Ferrari Natural Gelato“ ist zu Recht der Ferrari unter den Eissalons. Pistazie und Himbeere schmecken dort tatsächlich nach dem, was drin ist – manchen ist das aber vielleicht zu herb. Tipp: sich vom Chef eine Kreation zusammenstellen lassen – der weiß, was am besten harmoniert. Krugerstraße 9, 1010; Mo. und Mi.–So. 10.30–19.30 Uhr.

5. Ab in den Regenwald:
Schon mal was von Graviola, Pitanga oder Umbu gehört? Exotische Früchte aus Brasilien sind bei „Summer Samba“ die Basis für zwölf Eissorten. Fazit: Sieht aus wie ein Regenbogen und schmeckt nach Urlaub in den Tropen. Yppenplatz 1, 1160; Mo.–So. 12–23 Uhr.

6. Eis auf Rädern:
Zuckersüße Abwechslung zu den üblichen Eissalons bietet der knallbunte Mini-Eiswagen „Biondi Gelato“. Neben den altbewährten Klassikern wie Erdbeere, Schokolade und Stracciatella gibt es auch Hollunder-Zitrone oder Raffaello als Geheimtipp für die cremige Milcheis-Fraktion. Karlsplatz (vor der Karlskirche), 1040; Mo.–So. 12–18 Uhr (allerdings nur bei Schönwetter).

7. Die Klassiker:
Haselnuss und Eismarillenknödel gehen immer: Tichy (Reumannpl. 13, 1100), Bortolotti (u.a. Mariahilfer Str. 22, 66 und 94, 1070) und der Eissalon am Schwedenplatz (Franz-Josefs-Kai 17, 1010) sind längst Institutionen. Was neu ist? Der Eissalon am Schwedenplatz hat jetzt neben einem Eiskalender sogar eine eigene App – so verpasst niemand seine Lieblingssorte. Gratis-Download: www.gelato.at

8. Eis wie damals:
Im neuen Salon „Gefrorenes“ setzt man auf Wiener Nostalgie. Tipp: Sachertorte – Schoko-Eis mit Kuchenstückchen und Marillenmarmelade. Wow! Währinger Str. 12, 1090; Mo.–So. 11–22 Uhr.

9. Soja, Reis und Co.:
In den schicken Veganista-Shops werden Veganer glücklich. Eis-Basis sind Soja- und Reismilch. Neben Tonkabohne und Rosmarin gibt es Klassiker wie Haselnuss. Neustiftgasse 23, 1070, und Margaretenstr. 51, 1050; Mo.–So. 12–20 Uhr.

10. Ausflug in den Süden:
Für das beste Mohn-Eis Wiens lohnt sich ein Abstecher zu „Das Eis“. Unbedingt auch Honig probieren, falls im Angebot! Maurer Hauptpl. 10, 1230; Mo.–So. 10–20 Uhr (April) und 10–22 Uhr (Mai–August).
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