13.07.2016, 08:08 Uhr

Wieder schwere Unwetter im Bezirk Oberwart

Ein Foto vom besonders betroffenen Ort Litzelsdorf. (Foto: Walter Grünauer)

Mehr als 100 Unwettereinsätze verzeichnete die Landessicherheitszentrale nach Gewittern, Sturm und Hagel gestern Abend im Burgenland. Einen Großteil davon gab es wieder im Bezirk Oberwart.

BEZIRK OBERWART. Der Bezirk Oberwart wurde gestern Abend wieder von teils schweren Unwettern heimgesucht. Besonders betroffen waren Litzelsdorf, Großpetersdorf, Kohfidisch und Pinkafeld. Auch Stinatz im Bezirk Güssing wurde von massivem Hagel erwischt.
In einigen Gemeinden kam es zu Stromausfällen. Auch Bäume waren umgestürzt. Die Feuerwehren waren mit verschiedenen Aufräumarbeiten beschäftigt.

Schwere Schäden in Litzelsdorf

Beim Hagelunwetter in Litzelsdorf wurden mehrere Hausdächer beschädigt oder teilweise abgedeckt. Golfballgroße Hagelkörner beschädigten zudem zahlreiche abgestellte Fahrzeuge.
Landwirtschaftliche Kulturen wurden größtenteils vernichtet. Es kam auch zu Stromausfällen infolge Blitzschlages. Personen kamen nicht zu Schaden.

Einsätze in Kotezicken und Pinkafeld

In Kotezicken waren die Feuerwehr Kotezicken und Mischendorf im Einsatz, nachdem ein Dach vom Sturm abgedeckt wurde. "Das beschädigte Dach wurde abgedichtet und die Straße von Dachtrümmern befreit. Danke an die zahlreichen Helfer aus der Ortsbevölkerung", Floriani Wolfgang Karlovits. Die FF Mischendorf räumte einen umgestürzten Baum von der Straße zwischen Friedhof Kotezicken und Badersdorf.
Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld wurde zu Sicherungsarbeiten in die Marktfeldstrasse alarmiert. Da die Kanäle mit den großen Regenmengen überfordert waren, wurden einige gefährdete Häuser mit Sandsäcken gesichert.

Tschürtz zollt Anerkennung

Feuerwehrreferent LH-Stv. Johann Tschürtz dankt den Feuerwehren und allen Einsatzkräften für ihren Einsatz: "Einmal mehr habe sich gezeigt, dass die Bewältigung einer solchen Situation nur mit der Hilfe der Feuerwehren im Burgenland im Zusammenwirken mit allen Einsatzkräften und freiwilligen Helfern möglich ist. Mein Dank gilt allen, die neuerlich viele Stunden unermüdlich im Einsatz waren."

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