28.06.2016, 04:00 Uhr

Heimischem Handwerk vertrauen!

Wirtschaftskammer-Bezirksobmann Rudolf Bredschneider: „Wir vertrauen den Profis aus dem Bezirk Völkermarkt!“ (Foto: WOCHE)

Ein Appell: Wer auf Handwerker und Dienstleister aus dem Bezirk setzt, profitiert immer.

Wer im und ums Haus Arbeiten oder Reparaturen durchzuführen hat, ist bestens beraten, heimischen Handwerkern und Dienstleistern, also den Profis aus dem Bezirk, zu vertrauen. Wirtschaftskammer-Bezirksobmann Rudolf Bredschneider kennt viele Gründe, die dafür sprechen.

Preise & Gewährleistung

Aus aktuellem Anlass spricht er Handwerker und Dienstleister aus dem Ausland an, die gezielt hausieren gehen. „Die Frage ist, wer garantiert mir als Kunden die Gewährleistung? Sollten tatsächlich Reklamationen auftreten, sind diese Herrschaften nicht mehr aufzufinden, und der Konsument schaut durch die Finger“, gibt Bredschneider zu bedenken. Erfahrungsgemäß arbeiten diese Anbieter zu Dumping Preisen. „Weil sie die fälligen Abgaben am Österreichischen Staat vorbei schwindeln und ihre Mitarbeiter nicht nach dem Kollektivvertrag bezahlen“, betont Bredschneider.

Arbeitsplätze & Lehrlinge

Er appelliert an Kunden, heimische Handwerker und Dienstleister zu beauftragen. Die daraus resultierenden Effekte sind in mehrfacher Hinsicht positiv: Die Wertschöpfung bleibt in der Region, heimische Facharbeitsplätze werden gesichert und am Beispiel der Lehrlingsausbildung in die Zukunft investiert. „Unsere Unternehmer sind wichtige Lehrlingsausbildner mit Qualität“, ist Bredschneider stolz. Hauptsächlich bilden Meisterbetriebe Lehrlinge aus, wodurch in weiterer Folge Facharbeitskräfte in der Region arbeiten.
Die größten Sparten in der Lehrlingsausbildung sind Handwerk und Gewerbe. Im Bezirk Völkermarkt befinden sich durchschnittlich über 400 Lehrlinge in Ausbildung.

Zur Sache:

In Zahlen: Laut der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Völkermarkt sind im Bezirk rund 2.000 Gewerbetreibende gemeldet. „Im Jahresdurchschnitt verfügen wir im Bezirk über rund 8.000 Arbeitsplätze“, fügt Bezirksstellenleiter Reinhold Janesch hinzu. Zudem werden im Schnitt über 400 Lehrlinge zur Facharbeitskräften ausgebildet werden.

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