Wien-Wahl 2020
Was tun gegen Leerstand am Alsergrund?

In der viel befahrenen Liechtensteinstraße stehen viele Lokale leer. Hier gleich zwei nebeneinander.
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  • In der viel befahrenen Liechtensteinstraße stehen viele Lokale leer. Hier gleich zwei nebeneinander.
  • hochgeladen von Maximilian Spitzauer

Welche Lösungen die Spitzenkandidaten zur Bezirksvertretungswahl am Alsergrund für die Probleme von Einzelhandel und Gewerbe anbieten.

ALSERGRUND. In den vergangenen Wochen wollten wir von Ihnen wissen, welche Themen am Alsergrund vor der anstehenden Wien-Wahl wichtig sind. Die Probleme des Einzelhandels angesichts steigender Onlinehandel-Umsätze und der Leerstand in einigen Geschäftsstraßen war immer wieder Thema. Nun nehmen die Spitzenkandidaten und -kandidatinnen der für die Bezirksvertretung kandidierenden Parteien dazu Stellung:

Saya Ahmad (SPÖ):
„Der Leerstand bei Wohnungen und Geschäftsflächen ist ein großes Problem. Ich bin für eine Leerstandsabgabe, um zu verhindern, dass Immobilien nicht vermietet werden, und möchte an einer Datenbank der Leerstände im Bezirk arbeiten. Ich bin aber auch überzeugt, dass unsere Einkaufsstraßenvereine hier großartige Arbeit leisten und sehr viel für die Kleinen erreichen können.“

Monika Kreutz (Grüne):
„Die beste Hilfe für Alsergrunder Gewerbetreibende sind schöne Plätze und Straßen mit Bäumen und Bankerln. Niemand will auf heißen, lauten Straßen einkaufen und flanieren. Mit ,Öko9erei’ stellen wir auf Facebook lokale Geschäftstreibende vor. Leer stehende Auslagen lassen wir gestalten. Das wirkt! Die Bezirksvorstehung soll für attraktive Straßen und eine gute Infrastruktur sorgen.“

Elisabeth Fuchs (ÖVP):
„Der Alsergrund ist bekannt für seine Geschäfte. Als Bezirk müssen wir die Wirtschaftstreibenden unterstützen, indem wir Straßenzüge wie die Nussdorfer Straße und den Julius-Tandler-Platz attraktivieren, eine Balance zwischen Flanieren und Zuliefern schaffen, mit einer Alsergrund Card das Einkaufen im Bezirk fördern und Plattformen wie www.nahundoffen.at/wien/alsergrund bewerben.“

Gregor Amhof (FPÖ):
„Die verbliebenen Geschäftsstraßen im Bezirk verdienen unsere Unterstützung durch verkehrstechnische Maßnahmen wie die von uns beantragte Errichtung einer Fußgängerzone in der unteren Severingasse oder die Forderung, keine neuen Radständer auf den Parkspuren zu errichten. Weiters wäre eine funktionierende Leerstandsbörse einzurichten.“

Rudolf Mayrhofer-Grünbühel (Neos):
„Die kleinen Geschäfte leiden nicht nur unter dem Online-Handel, sondern auch unter den reglementierten Öffnungszeiten. Wir müssen kreative Lösungen entwickeln, um dem Leerstand zu begegnen, wie etwa die Grätzelhotels im 4. Bezirk. Leerstand kann man aber vor allem dadurch verhindern, dass Vermieten und Instandsetzen wieder attraktiver werden.“

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