Ein Künstler kehrt ins Symposion zurück

„In der Steinbildhauerei muss man ordentlich anpacken“, weiß Tim Eiag aus der Vergangenheit, „das ist bis heute so geblieben.“
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  • „In der Steinbildhauerei muss man ordentlich anpacken“, weiß Tim Eiag aus der Vergangenheit, „das ist bis heute so geblieben.“
  • Foto: J. Haigl
  • hochgeladen von Gabriela Stockmann

Elfstein: Nach 35 Jahren arbeitet der Künstler Tim Eiag wieder an seiner Steinskulptur in Lindabrunn.

„Wir Bildhauer haben damals alle am Kommunikationszentrum mitgearbeitet, dafür durfte sich jeder von uns Steine aussuchen um sie selbst zu behauen“, erzählt der Künstler über die Vergangenheit des Symposions, „aus diesen Steinen entstand meine Skulptur Elfstein“. Durch sein Studium hat Tim Eiag ein besonderes Naheverhältnis zu Wien und Lindabrunn. Er installiert hauptsächlich raumgreifende Netzwerke aus verschiedensten Materialien im öffentlichen Raum. Aus der Synthese von Bildhauerei, Aktion und Medienkunst entstand ein vielschichtiges Spektrum. Seine Werke verknüpfen Kunst mit Wirklichkeit und loten den öffentlichen aber auch den nicht-institutionellen Raum aus. Durch seine Arbeiten versucht er vergessene Kunstressourcen ins Bewusstsein der Menschen zurückzuholen.

Am Symposion restauriert Tim Eiag seine Skulptur „Elfstein“ beziehungsweise gestaltet sie neu. So entwickelt er ein neues Kunstwerk für den Skulpturenpark Lindabrunn. „Die Skulptur besteht aus elf Steinen, einige werden neu bearbeitet und neu gesetzt“, so der Plan des Künstlers. „So lange er an seiner Skulptur arbeitet wohnt Tim als Artist-in-Residency im Symposionshaus. Der Kunstverein stellt Werkzeug zur Verfügung und wir unterstützen ihn bei seiner Arbeit durch tatkräftige Mithilfe“, berichtet der künstlerische Leiter Kurt Weckel. „Eine ganz neue Art der Zusammenarbeit, die hervorragend funktioniert“, zeigt sich auch der Künstler höchst zufrieden, „dies ist sicher nicht mein letzter Besuch am Symposion Lindabrunn!“

„In der Steinbildhauerei muss man ordentlich anpacken“, weiß Tim Eiag aus der Vergangenheit, „das ist bis heute so geblieben.“
Einige der „Elfsteine“ werden neu bearbeitet und neu gesetzt.

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