Der Wahlanfechter im Interview
Muhsger: "Kottingbrunn breiter aufstellen!" (Mit Umfrage)

Wegen eines formalen Fehlers, den er nicht ausbessern konnte, konnte Wolfgang Muhsgers Bürgerliste "Neues Kottingbrunn" nicht zur Gemeinderatswahl am 26. Jänner antreten. Bereits vorbereitete Wahlplakate wie dieses wurden eingestampft. Wolfang Muhsger hat die Wahl jedoch angefochten und nun Recht bekommen. Die Wahl in Kottingbrunn muss wiederholt werden - am 27. September
  • Wegen eines formalen Fehlers, den er nicht ausbessern konnte, konnte Wolfgang Muhsgers Bürgerliste "Neues Kottingbrunn" nicht zur Gemeinderatswahl am 26. Jänner antreten. Bereits vorbereitete Wahlplakate wie dieses wurden eingestampft. Wolfang Muhsger hat die Wahl jedoch angefochten und nun Recht bekommen. Die Wahl in Kottingbrunn muss wiederholt werden - am 27. September
  • Foto: privat/zVg
  • hochgeladen von Gabriela Stockmann

KOTTINGBRUNN. Wolfgang Muhsger, der für seine Bürgerliste "Neues Kottingbrunn" erfolgreich die Gemeinderatswahl vom 26. Jänner angefochten hat, fühlt sich von Bürgermeister Christian Macho (ÖVP) ungerechtfertigt angegriffen.
"Wenn der Bürgermeister betont, dass die Neuwahl, die laut Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes wegen formaler Fehler stattfinden muss, der Gemeinde einen fünfstelligen Euro-Betrag kosten wird, höre ich einen Vorwurf an mich heraus, weil ich die Wahl angefochten habe. Ich möchte aber betonen, dass die Neuwahl nicht notwendig geworden wäre, wenn in der Wahlvorbereitung im Dezember alles korrekt abgelaufen wäre. Da hätte man wirklich sparen können. Der Verfassungsgerichtshof hat immerhin meinen Argumenten recht gegeben."

ÖVP-Absolute wird angegriffen

Ziel von Muhsger ist es, die absolute Mehrheit der ÖVP anzugreifen, denn so wie auch seine Kollegen von PRO Kottingbrunn meint er: "Eine Absolute ist niemals gut! Mein Ziel ist, dass Kottingbrunn wieder breiter aufgestellt wird, dass verschiedene Meinungen zugelassen werden. Sicher muss man dann manchmal länger diskutieren, aber das Ergebnis ist dann ein tragfähigeres."
Insgesamt hofft Muhsger, dass die Bevölkerung sich zu einem neuerlichen Urnengang motivieren lässt und die Beteiligung höher sein wird als zuletzt. "Der Entscheid des Verfassungsgerichtshofes zeigt, dass doch nicht immer alles so korrekt abläuft wie behauptet wird."

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