Sportliche Laufbahn:
Margit Tugay, die Marathon-Frau

Rax Berglauf 2024 | Foto: privat
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BADEN. Margit Tugay (62) läuft und läuft und läuft. Alles begann, als sie immerhin schon 51 war. "Mein Mann Sinan startete beim 27 Kilometer-Lauf um den Wolfgangsee. Und damit ich nicht im Ziel so lang auf ihn warten musste, absolvierte ich den 10 Kilometer-Uferlauf, ohne jemals trainiert zu haben." So erinnert sich die läuferisch spätberufene Badenerin. Andere Sportarten wie Windsurfen, Reiten oder Schifahren hat sie aber "immer schon" betrieben. 
Außer einem fürchterlichen Muskelkater von diesem Uferlauf hat sie aber am Wolfgangsee auch das Lauffieber "erwischt" - und bis heute nicht mehr losgelassen. Beim Linz-Marathon Mitte April 2026 krönte sie ihre bisherige läuferische Karriere mit mehreren Medaillen und einem persönlichen Marathon-Rekord: 3 Stunden, 50 Minuten und 15 Sekunden für die  herausfordernde 42-Kilometer-Distanz. Margit wurde an diesem Linz-Wochenende mit den österreichischen Staatsmeisterschaften auch NÖ-Landesmeisterin und österreichische Vizemeisterin und sie holte mit ihrem Team von der Sportunion Pfaffstätten Bronze in der Österreichwertung und Gold in der NÖ-Wertung.

Ohne Fleiß natürlich kein Preis

"Wenn ich mich für einen Marathon vorbereite, laufe ich pro Woche ca 50-60 Kilometer, ansonsten im Schnitt etwa 40", erzählt Margit von ihrem Trainingsplan. Seit eineinhalb Jahren trainiert sie mit der Sportunion Pfaffstätten, was ihr zusätzliche Motivation gibt. "Ich mag aber auch Abwechslung und absolviere viele Bergläufe, etwa im Vorjahr auf den Großglockner, über 13,3 Kilometer und 1300 Höhenmeter." Der Laufsport war für die heute 62-jährige Margit auch lebensverändernd. "Es zeigte mir, was alles möglich ist, unabhängig vom Alter."
Die Zeiten haben sich aber auch für ihren Mann Sinan geändert. Heute muss er sich die Zeit vertreiben, während Margit läuft und läuft und läuft. Er hat die Holzschnitzerei für sich entdeckt und erst kürzlich ein kunstvolles Portrait seiner Frau geschnitzt. "Weiter so!", will er ihr damit sagen.

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Ein Bergrettungseinsatz ist nicht kostenlos. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt Bergungskosten nicht oder nur sehr eingeschränkt.  | Foto: Adobe Stock
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Vorsorge
Sicher durch die Wandersaison

Herbstzeit ist Wanderzeit. Wenn sich die Blätter färben und die Temperaturen angenehm werden, zieht es Millionen Österreicher auf die Berge. Doch so schön die Natur auch ist: Wer unvorbereitet losgeht, riskiert mehr als nur Muskelkater. Denn im Ernstfall stellt sich nicht nur die Frage nach der richtigen Ausrüstung, sondern auch nach der finanziellen Absicherung. Gerade im Herbst ändern sich die Bedingungen am Berg schnell – Nebel, rutschige Wege und frühe Dunkelheit werden oft unterschätzt....

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