13.08.2014, 10:49 Uhr

Reform der Friedhofsordnung anlässlich des Suizids Robin Williams nach Hundertwasser

Als die wirtschaftliche Situation in Russland vor einigen Jahrzehnten immer schwieriger wurde war eine der häufigsten Todesursache der Selbstmord auf Raten mit Alkohol oder andere gegen sich selbst gerichtete gewaltsame Tode.

Kurz vor dem Tod Robin Williams bin ich auf die gestiegene Selbstmord- Rate bei Bankern eingegangen und habe dazu einige düstere Links veröffentlicht.
Die Gemeinden werden mit zunehmender Armut mit mehr Selbstmorden von verarmten Menschen leben müssen. Leider ist es nicht unüblich die relativ hohen Beerdigungskosten dann bei den Hinterbliebenen einzufordern, selbst wenn es nur ein Armenbegräbnis von der Gemeinde ist. Eine solche Situation ist dann für Angehörige meistens eine finanzielle und emotionale Katastrophe.

Wie auch schon bei der Kanalisation von mir aufgezeigt sollten die Gemeinden bald neue ökonomischere und ökologischere Beerdigungen zulassen.
An dieser Stelle möchte ich die gestiegene Aufmerksamkeit zum Thema Tod nützen und auf den Text aus dem Jahr 1985 von Hundertwasser zu diesem Thema in Erinnerung rufen:

Die Bestattung muß ohne Sarg, mit einem Leichentuch, in mindestens 60 cm dicker Erdschicht vorgenommen werden. Ein Baum soll auf dem Grab gepflanzt werden, der symbolisch, aber auch faktisch das Weiterleben des Toten gewährleistet. Bei einer Umsiedlung sind zwei Möglichkeiten offen. Entweder die Gebeine bleiben als eine heilige Stätte im Ausmaß 2 x 1 m von den neuen Bewohnern respektiert und die alten Bewohner kommen die heilige Stätte ab und zu besuchen, oder aber die Gebeine können nach etwa einem Jahr gefahrlos exhumiert und woanders beigesetzt werden, da die Reste nur etwa 5 kg wiegen.

Der Mensch wird jetzt total unökologisch und antireligiös bestattet, gegen alle Gesetze der Natur, des Kosmos, des Kreislaufes und der Wiedergeburt und der Wiederauferstehung: in luftdicht abgeschlossenen Särgen, in 4 Meter Tiefe, wo er nicht zu Humus werden, sondern nur pestilenzartig verfaulen kann, weit weg vom Untergrundleben der Vegetation und der Baumwurzeln. Um die Auferstehung unmöglich zu machen, versperrt man den Weg zur Schöpfung noch zusätzlich mit Betonplatten, uniformen Grabsteinen, Plastikrasen und Plastikblumen.


Nachtrag: hier ein eher Urbanes Kompost Konzept.
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