Fahrverbot und Subway

- <b>Ideen zur Belebung</b> der Braunauer Innenstadt gibt es viele. Die Umsetzung ist aber nicht immer ganz einfach.
- Foto: Archiv/Grumbach
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Viele Ideen, um leere Geschäfte in Braunau zu vermeiden, sind bei der BezirksRundschau eingelangt.
BRAUNAU. Im Bericht über die leer stehenden Geschäfte in der Braunauer Innenstadt hat die BezirksRundschau ihre Leser zur Ideenfindung aufgerufen. Viele interessante Vorschläge sind in der Redaktion eingetroffen. Wie bereits berichtet, treten die Grünen für eine verkehrsberuhigte Begegnungszone ein. Zum Thema Verkehr gab es gleich mehrere Rückmeldungen. Zentrales Problem sei die aktuelle Parkplatzsituation und übereifrige Parksheriffs. Ein Leser schlägt ein Fahrverbot von der "Krankenhauskreuzung" bis zum Ende des Stadtplatzes und ab der "Hofmannbräu-Kreuzung" für die Linzer Straße jeweils von Samstag, 16 Uhr, bis einschließlich Sonntag vor. Ihn stören die seiner Meinung nach sinnlosen, lauten und gefährlichen Beschleunigungs- und Bremsmanöver der Autofahrer. Erholen in einem der Gastgärten sei so schwer möglich. Eine Leserin wünscht sich ein Spielwarengeschäft, da das auch Familien anziehen würde. Für Familien wäre auch ein Indoor-spielplatz eine willkommene Abwechslung. Ein Subway oder Starbucks würde junge Menschen anlocken. Einer Leserin fehlt ein Müller-Drogeriemarkt mit einem vielfältigen Angebot – Stichwort Musik, Filme, Konsolenspiele. Eine weitere Leserin schlägt einen Sozialmarkt am Braunauer Stadtplatz vor. Um diesen attraktiver zu machen, müssten gemeinsame Werbemaßnahmen und ein einheitliches Corporate Design geschaffen werden, war eine Meinung zum Thema Werbung.
Modemeile am Stadtplatz
Ein Schuhgeschäft würde fehlen. Ein anderer Vorschlag in Richtung Mode war eine "Modemeile Braunau". Natürlich wünschte sich eine Vielzahl der Leser große Ketten wie H&M, Zara oder Primark. "Die Problematik, was wir nicht haben, die kennen wir schon. Es war aber bisher nicht zu lösen. Vielleicht bringt die grenzüberschreitende Marketingsache Interessenten auf den Plan", hofft Hannes Dunhofer, Obmann vom Verein "Shopping in Braunau".
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