Wirte-Forum Braunau sucht neues Team

Ein Teil des "Noch-Wirteforums" Braunau (v.l.n.r.): Walter Ginzinger, Hannes Froschauer, Wirte-Vorsteher Herbert Karer, Anna Hartmann, Alois Wolfgruber, Karl Dafner, Antonia Dafner, Franz Hofer
  • Ein Teil des "Noch-Wirteforums" Braunau (v.l.n.r.): Walter Ginzinger, Hannes Froschauer, Wirte-Vorsteher Herbert Karer, Anna Hartmann, Alois Wolfgruber, Karl Dafner, Antonia Dafner, Franz Hofer
  • Foto: Wirteforum Braunau/Herbert Karer
  • hochgeladen von Christina Feköhrer

BEZIRK (fech). Das Team des Wirte-Forums im Bezirk Braunau sagt nach 13 Jahren erfolgreicher Arbeit ‚Adieu‘. Wirte-Vorsteher Herbert Karer und sein Team wollen diesen wichtigen Zusammenschluss aus Gastronomen des Bezirkes in neue Hände übergeben. Mit viel Herzblut und Leidenschaft haben Karer und seine Spartenkollegen das Forum geleitet.

„Wirt zu sein wird heutzutage oft als ‚nicht leicht‘ beschrieben“, wissen Wirte-Vorsteher Herbert Karer vom Gasthaus Badhaus in Mattighofen und einer seiner Kollegen Walter Ginzinger vom gleichnamigen Restaurant-Bar-Café Ginzinger in Altheim.
„Freilich muss man den Gästen mehr bieten, als ‚nur‘ gutes Essen“, sind sich die beiden einig. Die Gäste wollen den Wohlfühlfaktor und das Besondere spüren.

Im Jahr 2005 haben Karer und sein Team das "Wirte-Forum" im Bezirk Braunau von ihren Vorgängern übernommen. Eine Art Plattform, bei der alle Wirte des Bezirkes zum Interessensaustausch, Networken und nicht zuletzt zum gemeinsamen Diskutieren neuer Herausforderungen und Gesetzesnovellen bei einem regelmäßigen Stammtisch eingeladen werden.

Von Registrierkassenpflicht bis Nichtraucher-Gesetz
Enorme Umstellungen und Herausforderungen in den vergangenen Jahren waren mitunter die Registrierkassenpflicht, die Allergene-Verordnung und das Nichtraucher-Schutzgesetz. Zu diesen Novellen organisierte das Wirteforum Braunau für die Gastronomen Vorträge und Infoabende, um eine einfache und lückenlose Aufklärung zu erhalten.

Veranstaltungen und Freundschaften
Der "Wirte-Ball" hat im Bezirk schon eine lange Tradition. Man trifft sich mit Branchenkollegen in gemütlicher Atomsphäre. An diesem Abend ist auch der Wirt einmal Gast. Abwechselnd wird dieser Ball bei Gasthäusern im Bezirk abgehalten. Zu den Gästen zählen neben den Wirtinnen und Wirten des Bezirkes auch Vertreter der Gemeinden und der Politik. Wer glaubt, dass dieser Ball an einem Samstagabend stattfindet, der irrt. Die Gastronomie des Bezirkes feiert meist an einem Montag, denn da haben viele Wirtshäuser Ruhetag und können so gelassen feiern.

Der Erlös der Tombola-Preise aus der Ballnacht wird im Sinne der Wirte-Vereinigung eingesetzt: So wurde unter anderem zum Muttertagsausflug der Wirtinnen oder zum gemeinsamen Schifahren eingeladen. Denn auch die Freundschaft und das gute Klima unter den Wirten im Bezirk liegt Herbert Karer und seinem Team sehr am Herzen.

„Es soll weitergehen!“
Für Wirte-Vorsteher Herbert Karer und ein Team heißt es jetzt ‚Adieu!‘ zu sagen. 13 Jahre für eine freundschaftliche, unterstützende und für diese Branche sehr wertvolle Zusammenschließung fordern laut Karer auch wieder neue Ideen, neue Impulse und frischen Wind.

„Weil uns das Wirte-Form des Bezirkes aber sehr am Herzen liegt, wollen wir das neue Team mit unseren Tipps und Erfahrungen unterstützen, wenn es gewünscht wird“, erzählt er etwas wehmütig, denn einen neuen Wirte-Vorsteher hat man bis dato noch nicht gefunden.

Die junge Wirte-Generation hat viele neue Visionen im Bereich der Gastronomie und des "Wirte-Seins". Das soll im Bezirk gebündelt und weiter genutzt werden – für ein starkes, vielfältiges Gastronomie-Angebot. Wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht, braucht man viel mehr Energie. „Durch das Wirte-Forum hat schon viel Gedankenaustausch und gemeinsames Tun stattgefunden. Das soll so weitergehen. Im Sinne der Gastlichkeit und für unsere Gäste. Frischer Wind tut immer gut!“, weiß Karer.

Der Gast und sein Lieblingswirt
Wer also seinen „Lieblingswirt“ schätzt und seine Kompetenzen in der Gastronomie kennt, darf ihn auch ruhig auf diese vielleicht neue Funktion ansprechen – denn manchmal gibt der (Stamm-)Gast seinem Wirt den letzten, nötigen Biss für diese wichtige Aufgabe.

Herbert Karer und sein Team freuen sich, das Wirte-Form Braunau in neue Hände übergeben zu dürfen, damit die Leidenschaft des Wirt-Seins gemeinsam weitergetragen wird.

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