Hartes Training
Grundwehrdiener aus Bruckneudorf ist Ironman

Zwei Männer in Uniform
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  • Gefreiter Klaus Hirschberger mit Oberst Markus Ziegler, Kommandant des Truppenübungsplatzes Bruckneudorf.
  • Foto: ÖBH
  • hochgeladen von Birgit Bachhofner

Der Gefreite Klaus Hirschberger, Soldat im Wachdienst in der Benedek-Kaserne, absolvierte erfolgreich die härteste Ausdauerveranstaltungen der Welt in Klagenfurt. 

BRUCKNEUDORF. Der "Ironman" in Klagenfurt am 14. Juni 2026 umfasste 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und einen abschließenden Marathon über 42 Kilometer. Mit über 3.000 Teilnehmern war die Veranstaltung dieses Jahr hervorragend besucht.

Die Motivation für seine Teilnahme fand der 21-jährige aus Bad Sauerbrunn vor allem in den sozialen Medien. Besonders beeindruckte ihn die Vorstellung, dass mit harter Arbeit und Disziplin nahezu alles erreichbar ist: "Der Gedanke, sich selbst zu beweisen, dass man große Herausforderungen meistern kann, hat mich angespornt".

Drei Monate Vorbereitung

Bereits davor war der junge Sportler regelmäßig im Fitnessstudio und ging laufen. Für den Ironman absolvierte er gemeinsam mit einem Trainer eine dreimonatige intensive Vorbereitung mit einem individuellen Trainings- und Ernährungsplan. Dabei trainierte er fünf- bis sechsmal pro Woche.

Seine Zeit beim Bundesheer kam ihm dabei zugute. Als Soldat im Wachdienst der Benedek-Kaserne am Truppenübungsplatz Bruckneudorf konnte er die dienstfreien Ruhephasen gezielt für sein Training nutzen: "So hatte ich ausreichend Zeit,  mich optimal vorzubereiten."

Bald zurück im Zivil

Besonders positiv war für ihn beim Bundesheer die Kameradschaft, die Disziplin und der starken Zusammenhalt unter den Soldaten. "Außerdem konnte ich dort Freundschaften fürs Leben schließen." Sein Grundwehrdienst endet im Juli 2026. Danach möchte Klaus wieder als IT-Techniker arbeiten und seine berufliche Zukunft in diesem Bereich weiter aufbauen.

Oberst Ziegler, Kommandant des Truppenübungsplatzes Bruckneudorf, würdigt den sportlichen Erfolg des Gefreiten mit folgenden Worten: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Mit hoher Motivation und eisener Disziplin können auch scheinbar unerreichbare Ziele erreicht werden!"

Team-Unterstützung

Besonders dankbar ist Klaus Hirschberger seiner Familie und seinen Freunden für die Unterstützung und den Support auf der Strecke, wie auch bei der Vorbereitung für diese Herausforderung bedanken. Denn wie er selbst betont: „Ironman wird man nicht alleine!“

In Zukunft will der frischgebackene Ironman seine persönlichen Grenzen noch stärker austesten und seine Wettkampfzeiten verkürzen. Nach einem weiteren Jahr intensiven Trainings plant er, noch besser vorbereitet an zukünftigen Wettkämpfen teilzunehmen.

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