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Am Pfingstwochenende verwandelt sich Hainburg an der Donau in eine mittelalterliche Welt voller Magie, Musik und Mut.
HAINBURG/DONAU. Am 24. und 25. Mai lässt sich im Bereich der Freiungsstraße und Alte Poststraße in Hainburg an der Donau für Jung und Alt wieder Mittelalterliches anschauen und erleben. Am Turnierplatz kämpfen Ritter in voller Rüstung um den legendären Dolch von Hainburg – einem legendären Schatz, der mit Ruhm und Ehre einhergeht.
Der Fanfarenzug Ottheinrich sorgt mit festlichen Klängen für echte Mittelalterstimmung
Für musikalische Eindrücke vergangener Epochen sind Die Schandgesellen, Alex der Gaukler, der Fanfarenzug Ottheinrich und die Musikgruppe Terra Nera veranwortlich. Sie erwecken das Mittelalter mit Dudelsack, Trommeln, Lauten, Flöten und mehr akustisch zum Leben.
Für Kurzweil und Staunen sorgen unterdessen der Zauberer Solaris, der Fakir Mortaz Said, Akrobatik von Connecting Arts, Fausto Sesselakrobatik, die Hainburger Oriental Teens, eine Feuershow und der bärenstarke Eisenhans. Gaukler und Sänger standen im Mittelalters übrigens außerhalb der Stände. Sie unterhielten das einfache Volk auf der Straße und die oberen Gesellschaftsschichten bei Hofe. Ein besonderes Erlebnis für junge Besucher und Besucherinnen ist es, die Drachenfütterung mitzuerleben.
Wer nicht mit allzu neumodischer Erscheinung unangenehm auffallen möchte, hat in der Händlermeile die Gelegenheit dazu: An jeder Ecke bieten Händler und Handwerker ihre Waren feil – von edler Gewandung für Herren und Damen bis zu schmiedeeisernen Kostbarkeiten. Auch Freunde traditioneller Handwerkskunst kommen auf ihre Kosten: Zahlreiche Stände zeigen alte Techniken und laden zum Staunen und Mitmachen ein.
Das Wichtigste zum Fest
Das Fest findet zu Pfingsten am 24. und 25. Mai (Sonntag und Montag) im Bereich der Freiungsstraße und Alte Poststraße statt.
Parkmöglichkeiten sind unter www.hainburg.at einsehbar und ebenfalls vor Ort beschildert. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist ebenfalls möglich und eine Beschilderung zum Fest vorhanden.
Die Eintrittspreise betragen für Erwachsene 10 Euro und für Personen mit besonderen Bedürfnissen 8 Euro. Kinder von 3 bis 15 Jahre zahlen 5 Euro.
Für Familien gibt es die Möglichkeit, ein Familienticket zu kaufen (1 Erwachsener und mindestens 2 Kinder zwischen 3 und 15 Jahren oder 2 Erwachsene und mindestens 1 Kind zwischen 3 bis 15 Jahren) Infos unter www.hainburg.at
Hunde sind nur mit Maulkorb und Leine am Festgelände erlaubt.
Das Fest findet bei jedem Wetter statt.
Ein Menü aus alten Zeiten
Die meisten Menschen lebten damals als Bauern und mussten meist ohne Fleisch auskommen. Grundnahrungsmittel war ein Getreidebrei, der über offenem Feuer gekocht wurde. Dazu tranken alle Bier, auch Kinder, da es länger haltbar war als Wasser. Durch Missernten und Seuchen gab es oft Hungersnöte, auch Mangelerscheinungen im Winter durch fehlende Vitamine kamen häufig vor.
Hauptnahrungsmittel war ein Getreidebrei mit Hülsenfrüchten.
Der Adelsstand ließ es sich dagegen gut gehen: Fleisch in allen Variationen samt Vögeln wie Schwäne oder Lerchen wurde täglich verspeist. Dazu gab es auch Süßes aus Honig und getrockneten Früchten. Zucker kam mit den Kreuzzügen nach Europa, war aber so teuer, dass er zunächst in Apotheken verkauft wurde. Kartoffeln und Reis waren damals unbekannt. Kartoffeln kamen erst nach der Entdeckung Amerikas nach Europa, Reis schon früher über Ägypten aus Asien, blieb aber eine seltene Delikatesse.
In Hainburg muss man glücklicherweise weder länger hungern noch auf Fleisch verzichten: Für das leibliche Wohl sorgen Stände mit Fleisch am Spieß, warmen Speisen und mittelalterlichen Getränken.
Von der wilden Bestie zum Knuddelmonster
Lange Zeit galten Drachen als grausame, wilde Kreaturen. Immerhin besiegte der heilige Georg gemeinsam mit Prinzessin Silene einen solchen. In der mittelalterlichen Vorstellungswelt soll Drachenblut sogar unbesiegbar oder unsterblich machen.
Der spanische Gelehrte Isidor von Sevilla ordnete Drachen im Mittelalter der Familie der Schlangen zu und erklärte sie zu den größten aller Tiere. Ihm zufolge waren sie in Äthiopien und Indien heimisch, lebten in Höhlen, konnten fliegen und erlegten Beute mithilfe ihres Schwanzes.
Der Heilige Georg wird oft als Drachentöter dargestellt.
Das englische Epos "Beowulf" inspirierte den Autor R.R. Tolkien zu seinen Drachen im "Herrn der Ringe". Seither wurde die Feuer speiende Kreatur in vielen Filmen und Serien so verewigt. In China gelten Drachen hingegen schon immer als Glücksbringer, nach denen Michael Ende den Glücksdrachen Fuchur in der "Unendlichen Geschichte" erdacht hat.
In den letzten Jahrzehnten wurden Drachen in Büchern, Filmen und Serien immer mehr zu niedlichen Knuddelmonstern, die Kinder faszinieren.
Bergbad Hainburg: Grünes Licht für Sommersaison 2026
Positive Nachrichten in Hainburg: Nachdem das Bergbad aufgrund technischer Probleme 2025 den Betrieb nicht aufnehmen konnte, wird es heuer rechtzeitig zum Sommerferienbeginn in die Saison starten können.
Hinter den Kulissen laufen bereits die finalen Wartungs- und Vorbereitungsarbeiten für das beliebte Freibad. „Das Bergbad ist ein zentraler Punkt für die Kinder und Jugendlichen, und es ist uns als Gemeinde ein besonderes Anliegen, das ermöglichen zu können. Mit neuer Technik, neuem Team und voller Motivation geht es bald los“, freut sich Bürgermeister Johannes Grumprecht (ÖVP). Die notwendigen intensiven Erneuerungsarbeiten an der technischen Anlage werden demnächst abgeschlossen sein. Dann wartet das Bergbad wieder mit seinem solarbeheizten 50-Meter- Becken, Wasserrutsche, Sprungtürmen, Kinderbecken, und dem einzigartigen Ausblick auf den Braunsberg und den Nationalpark Donauauen.
Rechtzeitig zu den Sommerferien sperrt das runderneuerte Bergbad wieder auf.
Die Gemeinde hat umfassend in die Wartung und Erneuerung der technischen Anlagen investiert. „Die Wartungsarbeiten sollen Mitte Juni, spätestens aber bis zum Beginn der Sommerferien abgeschlossen sein. Die Sicherheit der Badegäste hat für uns oberste Priorität.“, so Bürgermeister Gumprecht. Mit einem modernen Ticketsystem mittels Verkaufsautomaten soll der Zutritt erleichtert und Kosten gespart werden. Eine weitere Neuerung ist der Padel-Tennis-Platz. Der Trendsport bietet neben dem Beachvolleyball-Platz, der Fußballwiese und Tischtennis eine weitere Attraktion. Die Kantine lädt zu gemütlichen Schmankerln und Getränken mit Fernblick über die Altstadt.
Die finanzielle Lage vieler Gemeinden in Österreich ist zunehmend angespannt, an allen Ecken und Enden muss an Infrastruktur und anderen Punkten gespart werden. Viele Gemeinden suchen nach neuen Lösungen, um ihre Bäder überhaupt noch aufsperren zu können. In Hainburg bemüht man sich vor allem um die Optimierung bei den Strukturen. „Dank der intensiven Arbeit und Entschlossenheit aller Beteiligten werden wir es allen Schwierigkeiten zum Trotz doch schaffen, das beliebte Bergbad heuer wieder zu öffnen“, sagt Bürgermeister Gumprecht.
Die größten Kostenpunkte sind die Personalkosten, teuer ist auch die laufende Anlagenwartung, die Aufbereitung des Wassers und die regelmäßige Pflege der gesamten Infrastruktur. Gewinne mache man mit dem Bergbad nicht, ganz im Gegenteil, so der Bürgermeister. Um das wichtige Freizeit-Angebot trotzdem bereitstellen zu können, setzt die Gemeinde auf Optimierung der Ausgaben, beispielsweise durch den neuen Verkaufsautomaten.
Gleichzeitig müsse es aber auch eine Anpassung der Preise geben, diese seien schließlich seit 2024 nicht verändert worden. Fix ist: Für Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten, Lehrlinge, Pensionisten und Invalide wird es wieder Vergünstigungen geben. Alle aktuellen Informa onen zu Preisen, Öffnungszeiten und laufendem Betrieb finden Sie auf der Webseite der Stadtgemeinde Hainburg. www.hainburg.at
Historische Touren und aufregende Events seit 30 Jahren
Das Gästeinformationsbüro hat am 1. Mai sein 30-jähriges Bestehen gefeiert. Historische Stadtspaziergänge und aufregende Veranstaltungen werden hier angeboten. Nach dem Keltenfest Beltane erzählte „Von Weibersleut´und Hexenzeug“ über wahre Frauen-Lebensgeschichten. Ende Juni berichten die Stadtwächter vom nächtlichen Treiben im 19. Jahrhundert.
Die Wächter der Stadt berichten vom nächtlichen Treiben im 19. Jahrhundert.
Gespenster erwecken die abendliche Mittelalterstadt im Sommer und Herbst bei Vollmond zum Leben. Genießen Sie überraschende Momente in Hainburg und lassen Sie sich von edlen Damen und Landsknechten begleiten: info.hainburg-donau.gv.at
Naturfreunde Hainburg: Seit 100 Jahren aktiv und kreativ für die Natur
HAINBURG. Von Jänner bis Dezember bringen die Naturfreunde Hainburg Bewegung, frische Luft und echte Abenteuer in den Alltag. Der Verein bietet ein vielfältiges Programm für alle. Ob beim Paddeln auf der Donau, beim Laufen oder bei gemeinsamen Wanderungen – immer ist etwas los. Ein Highlight im Kalender ist der Braunsberglauf im September, wenn sich ganz Hainburg bewegt, mitläuft oder die Sportler lautstark anfeuert.
Unsere aktive Fotosektion hält diese besonderen Momente fest. Wir laden alle Fotobegeisterten herzlich ein, bei unseren regelmäßigen Clubabenden, Ausstellungen und spannenden Fotowanderungen sowie Foto-Radausflügen mitzumachen. Gemeinsam besprechen wir Bilder, geben wertvolle Tipps zur Technik und entwickeln uns kreativ weiter. Bei allen Aktivitäten stehen das Naturerlebnis und der Umweltschutz stets an erster Stelle. www.hainburg.naturfreunde.at
Die Römerland Fighters stellen sich vor
Der Judo-Verein wird von Ines und Barbara Puhl-Leonardelli geleitet. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können hier klassisches Judo erlernen.
Die Römerland Fighters freuen sich über Neuzugänge jeden Alters.
Zusätzlich können ambitionierte Mitglieder bei anderen Vereinen, bei Kadertrainings und in Leistungszentren mittrainieren. Regelmäßig nehmen Mitglieder an nationalen und internationalen Wettkämpfen im In- und Ausland teil. Zusätzlich werden in Schulen und Gemeinden Selbstverteidigungskurse und Workshops, wie zuletzt "Sicheres Fallen" angeboten.
Platz für Neuanfänger und Wiedereinsteiger ist immer vorhanden: judo-hainburg.at
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