10.02.2018, 12:29 Uhr

Die Sache mit der halben Semmel (anders betrachtet)

Götzendorf an der Leitha: Erika Klann | Wer kennt sie nicht, die Geschichte von der halben Semmel?

Ein langjähriges Paar überlässt immer dem Gegenüber DEN bestimmten Ober-/Unter-Teil der Semmel, in dem Glauben, dass der andere genau diesen Teil bevorzugt.

Nach vielen Jahren die Semmel auf diese Art zu teilen und mit dem Gefühl dem anderen damit einen Liebesdienst erwiesen zu haben, stellt sich heraus, dass jeder der Beiden in Wahrheit lieber den anderen Teil der Semmel gehabt hätte.......

Eines Morgens saß ich am Frühstückstisch und hatte gerade eine (ganze) Semmel genossen. Ich hatte noch Lust auf ein weiteres Stück Semmel, aber eben keine Ganze mehr.

Nachdem ich allein bei Tisch saß, hatte ich die alleinige Entscheidung darüber, welchen Teil der Semmel ich bevorzugen würde...ich überlegte....

Letztlich teilte ich meine Semmel nicht wie gewohnt zwischen einem oberen und unteren Teil, sondern ich schnitt sie einfach von oben nach unten durch. So und jetzt hatte ich beides. Von beiden Hälften die Hälfte und das passte ganz genau!

Ist es wirklich nötig, alles immer genauso zu machen, wie es immer gemacht wurde?

Ich glaube, dass sich die Zeit langsam verändern darf und es gut und wichtig ist anders zu denken, neu zu denken. Gerade dann, wenn die alten Denkweisen nicht mehr stimmig sind.

Es gibt so viele Möglichkeiten in vielen Bereichen, wenn wir bereit sind uns dafür zu öffnen und sie zuzulassen.
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