Donaustadt
Neue Müllanlage beim Rautenweg im Gemeinderat beschlossen

Die neue Abfallbehandlungsanlage direkt neben der Deponie Rautenweg wurde durch den Gemeinderat gewunken. Die Deponie befindet sich zwischen Deponie und Autobahn. | Foto: Christian Fürthner/ Stadt Wien
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  • Die neue Abfallbehandlungsanlage direkt neben der Deponie Rautenweg wurde durch den Gemeinderat gewunken. Die Deponie befindet sich zwischen Deponie und Autobahn.
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Eine neue Abfallbehandlungsanlage soll in den Rautenweg kommen. Dafür sollen mehrere Hundert Millionen Euro in die Hand genommen werden. Der Gemeinderat stimmte dem Beschluss zu.

WIEN/DONAUSTADT. Etwa 240 Millionen Euro sollen bis 2034 aufgewendet werden, um den Bau einer modernen Abfallbehandlungsanlage in der Donaustadt aufzuwenden. Der Gemeinderat hat einem notwendigen Beschluss dafür am heutigen Mittwoch, 23. September, zugestimmt. Die neue Anlage soll zwischen der Wiener Nordrand Schnellstraße S2 und der Deponie Rautenweg in der Donaustadt entstehen.

Die Anlage soll aus Restmüll möglichst viele Wertstoffe gewinnen, die dann thermisch verwertet werden. Der Einsatz von Recyclingbaustoffen, begrünte Fassaden und Dachflächen, PV-Anlagen und ein elektrischer Fuhrpark sollen das nachhaltige Konzept ergänzen. "Mit dieser hochmodernen Anlage setzen wir wichtige Ziele der Kreislaufwirtschaft um", so Jürgen Czernohorszky (SPÖ)

Die Stadt prognostiziert ein Bevölkerungswachstum in Wien bis 2055 auf rund 2,4 Millionen Menschen, was die neue Anlage notwendig mache. (Symbolbild) | Foto: Valentina Marinelić/MeinBezirk
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Gründe für den Bau seien das starke Bevölkerungswachstum, welches besonders in der Donaustadt und Floridsdorf ausgeprägt sei und neue verpflichtende EU-Recyclingquoten ab 2035.

Nicht am Standort des Rinterzelts

Als neuer Standort wurde in sozialen Medien vermehrt über die aktuelle Abfallbehandlungsanlage der Donaustadt, in der Percostraße spekuliert. 2019 wurde hier das Rinterzelt abgerissen und um eine modernere Abfallbehandlungsanlage ersetzt. Die neueste Anlage soll sich aber zwischen Mülldeponie der MA 48 und S2 befinden. Aktuell sind dort Deponiegründe. Vom Rautenweg weg sind hier aktuell nur Hügel zu sehen. 

1980 wurde das Rinterzelt am Rautenweg errichtet. 2019 wurde es um drei Millionen Euro abgerissen. Heute befindet sich der MA48 Tandler, ein Betriebsgebäude der MA 48 und die aktuelle Abfallbehandlungsanlage. (Archiv) | Foto: MA 48
  • 1980 wurde das Rinterzelt am Rautenweg errichtet. 2019 wurde es um drei Millionen Euro abgerissen. Heute befindet sich der MA48 Tandler, ein Betriebsgebäude der MA 48 und die aktuelle Abfallbehandlungsanlage. (Archiv)
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Die Flächen dafür seien bereits gewidmet und teilweise im Besitz der Stadt, heißt es in einer Aussendung der Stadt. Eine zweijährige strategische Umweltprüfung soll der Planung bereits vorangeschritten sein und bildet die Basis für den weiteren Bau. Die endgültigen Gesamtkosten des Projekts stehen laut Stadt allerdings bisher nicht fest.

Eine Inbetriebnahme ist für 2034 geplant. Mit einem Baubeginn für die Abfallbehandlungsanlage sei ab dem Jahr 2030 zu rechnen.

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