03.09.2014, 20:00 Uhr

"Man muss nachjustieren"

Vizebürgermeister Franz Königsdorfer, SP-Gesundheitssprecherin Julia Röper-Kelmayr und LAbg. Erich Pilsner. (Foto: SP Grieskirchen)

Patienten werden zunehmend auf Klinikumstandort Wels verwiesen

GRIESKIRCHEN (mak). Unter dem Motto "Fair. Gerecht. Gesund." hat der SP-Landtagsclub eine Gesundheitsbroschüre herausgebracht. "Der Anspruch, der an die Politik gestellt wird, ist es, ein Gesundheitssystem zu garantieren, das allen die bestmögliche Behandlung zusichert – ohne soziale Barrieren und egal, wo in Oberösterreich man wohnt", sagt der Landeshauptmann-Stellvertreter.
Bei der Präsentation der Broschüre gingen Grieskirchens Vizebürgermeister, Franz Königstorfer und der Landtagsabgeordnete Erich Pilsner erneut auf die Folgen der Gesundheitsreform im Klinikum Grieskirchen ein. "Wir verschließen uns nicht vor Reformen und wollen auch kein Politikum daraus machen. Ein Hilferuf der Krankenhaus-Betriebsräte hat jedoch gezeigt, dass Handlungsbedarf besteht. In Grieskirchen muss nachjustiert werden", so Pilsner. Konkret kritisiert er, dass die Akutversorgung nach der Kernarbeitszeit nicht ausreichend sei.
Am 11. September wird das Ergebnis einer Evaluierung über die Auswirkungen der Spitalsreform präsentiert.
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