Schlumberger investiert 70 Millionen Euro in Müllendorf

Freuen sich auf neuen Produktionsstandort der Firma Schlumberger in Müllendorf: LRin Astrid Eisenkopf, LH Hans Niessl. Herbert Jagersberger, Vorstandsmitglied Firma Schlumberger und Bgm. Werner Huf
  • Freuen sich auf neuen Produktionsstandort der Firma Schlumberger in Müllendorf: LRin Astrid Eisenkopf, LH Hans Niessl. Herbert Jagersberger, Vorstandsmitglied Firma Schlumberger und Bgm. Werner Huf
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MÜLLENDORF. Der Sekt- und Spirituosenhersteller Schlumberger errichtet in Müllendorf um rund 70 Millionen Euro einen neuen Produktionsstandort.

„Wirtschaft boomt“

„Das Burgenland erlebt derzeit einen wahren Boom in den Bereichen Wirtschaft, Beschäftigung und Tourismus. Als Landeshauptmann bin ich sehr stolz auf die Ansiedlung eines derart großen und renommierten Unternehmens. Damit wird die dynamische Entwicklung des Wirtschaftsstandorts fortgesetzt“, so LH Hans Niessl über die dynamische Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Burgenland.

Bis zu 60 Arbeitsplätze

„Vor allem der Bezirk Eisenstadt ist sehr erfolgreich unterwegs“, erklärt LR Astrid Eisenkopf. So habe man im Juni einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 10,3 Prozent verbuchen können, und zur guten Entwicklung tragen nicht zuletzt namhafte Betriebsansiedlungen wie die Sigmapharm in Hornstein oder in Zukunft auch Schlumberger bei. Der Sekthersteller startet den Bau 2019 und den Betrieb 2021. Begonnen wird mit 30 Mitarbeitern, bei entsprechendem Wachstum wird der Mitarbeiterstand sukzessive auf 50 bis 60 ausgeweitet.

„Das mit Abstand beste Paket“

Die Größe der verfügbaren Fläche, die Nähe zur Autobahn, das gute Preis-Leistungsverhältnis, ein unkompliziertes Umwidmungsprozedere, die Förderungen und das Entgegenkommen und die Freundlichkeit der Verhandlungspartner im Burgenland auf allen Ebenen seien ausschlaggebend für die Wahl des Standorts Müllendorf gewesen.
„Wir haben in Summe in Müllendorf mit Abstand das beste Paket bekommen“, betonte Schlumberger-Vorstand Jagersberger. Profitieren soll vom Bau auch die heimische Bauwirtschaft: „Der lokale Lieferant hat bei Preisgleichheit Vorrang“. Das gelte auch für die laufende Wartung, für die Schlumberger jährlich 500.000 Euro aufwende.

Boden wie in der Champagne

Ein weiteres Atout liege im geologischen Aufbau: Mit dem hohen Kreideanteil seiner Böden sei Müllendorf prädestiniert für die Produktion von Trauben für die Sekterzeugung – Voraussetzungen, wie es sie sonst nur in der Champagne gebe. Schlumberger kaufe schon derzeit jährlich rund eine Million Liter Wein im Burgenland, künftig werden es wohl mehr sein.

Ortschef begeistert

„Ein Märchen wird für die Gemeinde wahr“, stellte Müllendorfs Bürgermeister Werner Huf schon mit Blick auf die Feierlichkeiten zum 750-Jahr-Jubiläum der Gemeinde im kommenden Jahr fest.  

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