Gemeinderatswahlen 2022
Neue überparteiliche Bürgerinitiative in Rust
- Das Forum Zukunft Rust (FZR) kämpft um den Einzug in den Gemeinderat.
- Foto: Trakl
- hochgeladen von Robert Trakl
Eine Gruppe politisch interessierter Rusterinnen und Ruster wird unter dem Namen „Forum Zukunft Rust“ (FZR) bei der Gemeinderatswahl antreten.
RUST. Den Schwerpunkt ihrer politischen Arbeit sieht das FZR in der sachlichen Auseinandersetzung mit den Wünschen, Sorgen und Bedürfnissen der Ruster Bevölkerung.
Politisch unabhängig
„Politische Unabhängigkeit, die freie Meinungsbildung, eine eigenständige Entscheidungsfindung sowie die Möglichkeit Kritik an übergeordneten Instanzen üben zu können, sieht die Gruppierung als klaren Vorteil gegenüber ihrer Mitbewerber“, so das FZR in einer Aussendung. Eine zentrale Frage steht im Vordergrund der politischen Arbeit der Forumsmitglieder: „Wie gestalten wir unsere Stadt aus ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Sicht, damit auch unsere Nachkommen annehmbare Bedingungen vorfinden?“
„Stoppt die Bebauung des Stadthafens“
Bei den regelmäßigen Treffen wird ausgiebig diskutiert, um die passenden Antworten auf diese Fragen zu finden. Die überparteiliche Bürgerinitiative – Stoppt die Bebauung des Stadthafens – an deren Umsetzung einige Kandidateninnen und Kandidaten des FZR maßgebend beigetragen haben, nennt die Gruppierung als erstes Beispiel für ihre künftige Ausrichtung ihrer gemeindepolitischen Arbeit.
Bürgermeister-Kandidat
Auch in Sachen Bürgermeister wird es spannend: Denn als unabhängiger Bürgermeisterkandidat auf dem Ticket des FZR wird erstmals Mario Horvath zur Wahl stehen.
Der 1976 geborene und in Rust aufgewachsene Mario Horvath ist seit mehr als fünf Jahren ein aufmerksamer Beobachter der Ruster Stadtpolitik. Er möchte das Ruster Rathaus zu einer „modernen, offenen und zeitgemäßen Bürgerservicestelle mit erstklassigem Dienstleistungscharakter“ ausbauen. Aber auch die Attraktivität der Stadtgemeinde als Arbeitgeber möchte Horvath verbessern, sowohl was den Ablauf von Bewerbungen als auch die aktuelle Personalführung betrifft.
„Inhaltlich stehe ich für eine nachhaltige und ökologische Stadtentwicklung mit nachvollziehbaren Entscheidungen unter Einbindung der Bevölkerung.”, so Horvath.
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