Raiffeisen Austrian Open
Leichtathletik-Stars zu Gast in Eisenstadt
Ein Teilnehmerfeld gespickt mit internationalen und heimischen Leichtathletik-Größen. So präsentierten sich die Raiffeisen Austrian Open in der Leichtathletik Arena in Eisenstadt am Mittwochabend. Trotz starken Windes wurde den zahlreichen Zuschauern auf der neuen Tribüne einiges geboten.
EISENSTADT. Insgesamt wurde 13 Bewerbe ausgetragen. Bei den Frauen standen die 100 Meter, die 100 Meter Hürden, 200 Meter, 400 Meter, 400 Meter Hürden, 800 Meter, der Speerwurf und der Weitsprung auf dem Programm. Die Männer matchten sich über die 100 Meter, 200 Meter, 400 Meter Hürden, Speerwurf und Hochsprung.
- Auf die Plätze-Fertig-Los hieß es am Abend des 26. Juli in der Leichtathletikarena in Eisenstadt. Einteilnehmerfeld mit internationalen und heimischen Stars begeisterte an die 1200 Besucher in der Landeshauptstadt.
- Foto: Stefan Schneider
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Ziel: Punkte sammeln
Mit dabei waren auch viele österreichische Athleten: Markus Fuchs (100 Meter), Leni Lindner (100 Meter), Susanne Walli (400 Meter), Karin Strametz (100 Meter Hürden), Lena Pressler (400 Meter Hürden), Lionel Strasser (Hochsprung), Matthias Lasch (Speerwurf) und Victoria Hudson (Speerwurf). Aus heimischer Sicht standen Caroline Bredlinger (800 Meter) und Niklas Strohmayer-Dangl (400 Meter Hürden) im Fokus.
Für die Österreicherinnen und Österreicher ging es um wichtige Punkte für die Olympia-Qualifikation. Bei dem World Continental Tour Meeting, dem höchsteingestuften Österreichs, wurden aber auch Punkte für die EM-Qualifikation in Rom 2024 und die WM-Qualifikation in Budapest im August 2023 gesammelt.
- Hans Niessl und Bürgermeister Thoma Steiner mit den Organisatoren Ronja Leitner und Rolf Meixner.
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Wetter verhindert Top-Leistungen
Starker Wind und kühle Temperaturen waren nicht das beste Rezept für Topzeiten in Eisenstadt. Freute sich Markus Fuchs, österreichischer Rekordhalter über die 100 Meter, über Rückenwind, hatten es die Rundläufer schon erheblich schwerer. Sowohl die Trausdorferin Caroline Bredlinger, vom Laufteam Burgenland Eisenstadt, als auch Niklas Strohmayer-Dangl von der Leichtathletik Akademie Eisenstadt hatten mit den Verhältnissen zu kämpfen.
- Das Wetter verhinderte Top Zeiten der Athleten.
- Foto: Stefan Schneider
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"Emotional in Eisenstadt zu laufen"
Mit 2:10,17 Minuten ging es für Caroline Bredlinger am Ende über Platz nicht hinaus. Den Sieg über die 800 Meter holte sich Tanja Spill aus Deutschland. Auch für Strohmayer-Dangl gab es am Abend in Eisenstadt nichts zu holen. Mit 53,26 Sekunden blieb der Neufelder deutlich über seiner Bestleistung und musste sich mit Platz sieben begnügen. "Die Bedingungen mit den Temperaturen und dem Wind waren nicht ideal", schildert der Lokalmatador im Live-Interview nach seinem Lauf. Es sei aber immer wieder emotional eine Freude in Eisenstadt laufen zu dürfen. Seine gelaufene Zeit sei für Strohmayer-Dangl jedenfalls nicht der Anspruch den er habe, mit knapp drei Sekunden über seiner Bestleistung.
- Markus Fuchs, Österreichs Rekordler über die 100 Meter freute sich über eine Top-Leistung.
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"Weltklasse-Feld" in der Landeshauptstadt
Organisator Rolf Meixner zeigte sich von der Kulisse in der Leichtathletik Arena begeistert: "Wir hatten tolle österreichische Leistungen, allen voran Leni Lindner und Markus Fuchs." Freuen durften sich die Veranstalter Ronja Leitner und Rolf Meixner über rund 1200 Besucherinnen und Besucher. Mehr könne man sich an so einem Abend nicht wünschen. Die neue gebaute Tribüne habe sich jedenfalls schon heuer ausgezahlt.
Rennabbruch für Glaser
Den Abschluss aus heimischer Sicht bestritt Marie Glaser von der Leichtathletik Akademie Eisenstadt über die 3000 Meter. Ihr Ziel war das Limit für die U20-Europameisterschaft in Jerusalem zu erreichen. Zu Beginn des Rennens verlief für die Junge Athletin alles nach Plan. Etwa bei Rennhälfte musste die 17-jährige aber stoppen und das Rennen abbrechen.
Sportliches Highlight
Trotz der Witterung erwies sich die Leichtathletik Arena wieder als Rekordstätte. Der erst 18-jährige ungarische Speerwerfer György Herczeg schleuderte seinen Speer auf 84,98 Meter und holte damit einen neuen europäischen U20-Rekord. Seine Weite sicherte dem jungen Ungarn auch den Sieg in der Disziplinen-Wertung.
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