23.11.2017, 14:11 Uhr

Wie die Milch vor Karies schützt

(Foto: LWK Wels)

Nach süßen Sünden tut Milch den Zähnen gut. Denn sie verhindert Entstehung von Karies.

Zu den Keksen auch ein Glas Milch – nicht nur eine schmackhafte Kombination, sondern für die Zähne auch eine Wohltat. Denn Zahnärzte einer amerikanischen Universität haben entdeckt: Milch verhindert Karies.

Alternativen zur Milch

Süße Speisen senken den pH-Wert im Mund. Dadurch wird der Zahnschmelz anfälliger für Karies. Durch die pH-neutrale Milch normalisiert sich das Niveau im Mund wieder. Milch hat darüber hinaus aber auch viel Fett und Milchzucker! Wer nach dem Schokokuchen auf noch mehr Kalorien verzichten will, sollte anstatt auf Milch besser auf Mundspülungen, Zahnseide und Zahnpasta zurückgreifen.

Die Zähe der Babies

Milch ist Grundnahrungsmittel Nummer eins für Babys und kleine Kinder. Kritiker behaupten, Milch sei schuld an Karies. Da Milch Milchzucker enthält ist es richtig, dass Milch Karies verursachen kann. Dies gilt besonders für Babys, die lange an ihrer Milchflasche nuckeln. Zudem achten Eltern in der ersten Zeit oft nicht auf die Zahnpflege. Tatsächlich verursacht Milch aber nicht mehr Karies als Saft oder Brei.

Zahnschutz durch Kalzium

Im Gegenteil: Eine US-Studie, die im Journal oft the American Dental Association erschien, spricht Milch eine schützende Wirkung der Zähne nach zuckerhaltiger Nahrung zu. Denn Milch wirkt neutralisierend. Zudem stärkt nach Meinung vieler Experten die kalziumreiche Milch im Kindesalter den Zahnschmelz.

Karies und pH-Wert

Wenn der ph-Wert im Mund auf 5,5 sinkt, ist die Karies aktiv. Wenn Karies aktiv ist, gibt es deutlich mehr Bakterienkolonien. Jedoch ist das allein ein Nebeneffekt und nicht die Ursache von Karies. Wenn der pH-Wert bei 7,1 oder höher liegt, gibt es auch keine Karies. Denn aufgrund der gesünderen Mundflora, die ungünstig für die Bildung von Karies ist, gibt es weniger Bakterien im Mund.
Ein geänderter ph-Wert ist das Ergebnis und nicht die Ursache von Zahnlöchern.
Mit anderen Worten: aktive Karies verursacht einen niedrigen ph-Wert im Mund und eine hohe Anzahl Bakterien.
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