30.01.2018, 14:30 Uhr

Integrationspreis für Workshop mit einheimischen und zugewanderten Frauen

Bei der Preisverleihung: Johann Artner, Leiter des Katholischen Bildungswerkes, LR Norbert Darabos, LAbg Regina Petrik, Birgit Prochazka, Koordination der Integrations- und Freiwilligenhilfe der Caritas Burgenland und Karl Woditsch, Generalsekretär der Katholischen Aktion (Foto: Katholisches Bildungswerk)

Erste Integrationspreis des Burgenlandes geht an ein Projekt des Katholischen Bildungswerkes der Diözese Eisenstadt

EISENSTADT (ft). Am Dienstag wurde in Eisenstadt zum ersten Mal der "Burgenländische Integrationspreis" von der Landesregierung verliehen. Damit ausgezeichnet wurde unter anderem das Katholische Bildungswerk der Diözese Eisenstadt für ihr Projekt "Frauenleben: hier und dort, gestern und heute".

Workshop für Frauen

Im Zuge des prämierten Projekts sollen einheimische und zugewanderte Frauen in einem Workshop einander begegnen und sich austauschen. Dieser Workshop wird am 9. März 2018, einen Tag nach dem Internationalen Frauentag (8. März), stattfinden.

"Es geht um Augenhöhe"

Johann Artner, Leiter des Katholischen Bildungswerkes, erklärt: "Durch die Begegnung können Unterschiede und Gemeinsamkeiten von je individuellen Frauenleben verstehbar und verständlich gemacht werden." Dabei gehe es aber nicht darum, Frauen mit Fluchthintergrund als die "anderen" in den Blick zu nehmen. "Es geht vielmehr um Augenhöhe und das Erzählen der je eigenen Erfahrungen als Frau und mit Frauen", erläutert Artner. Der Workshop solle auch keine Missionierung darstellen. "Nicht Missionierung, sondern die Vergemeinschaftung individueller Frauenbiografien ist das Ziel des Workshops." Mehr Infos zum Workshop gibt es hier.

"Motivation für nächste Schritte"

Für Soziallandesrat Norbert Darabos, der den Integrationspreis überreichte, kann mit dem Projekt "das im Jahr 2015 entstandene Bild der geflohenen, unterdrückten Frauen aufgebrochen und besser verstanden werden". Der Integrationspreis für das Bildungswerk ist mit 500 Euro dotiert – für Johann Artner ist die Anerkennung allerdings vor allem "eine schöne Bestätigung für eine intensive Projektarbeit und zugleich Motivation für die nächsten Schritte". 
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