03.04.2017, 09:33 Uhr

FTI: Rot-Blau verhindert Innovation

Das Land Burgenland hat im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation einen gewaltigen Aufholbedarf. „Forschung, Technologie und Innovation (FTI) sind ein wichtiger Schritt, um die Forschungslandschaft im Burgenland zu beleben. Wo bleiben aber die konkreten Maßnahmen der FTI Burgenland GmbH?“, fragt sich Klubobmann Sagartz in der Landtagssitzung.

Die rot-blaue Regierung bestätigt auch im Forschungsbereich ihr Motto: Viele Ankündigungen und keine Umsetzung. Das Land Burgenland gibt viel Geld für die Erarbeitung von Strategien aus. Die Umsetzung wird seitens der rot-blauen Verantwortungsträger in der Politik aber ignoriert. Das beweist auch die FTI Burgenland GmbH. „Die Untätigkeit der Burgenländischen Landesregierung spiegelt sich in der Forschungsquote wider. Das Burgenland ist weit abgeschlagen an letzter Stelle im Bundesländervergleich mit einer Quote von 0,9%. Der Durchschnitt in Österreich liegt hier bei 2,96%“, kritisiert Sagartz.

Die FTI Burgenland GmbH sollte Strategien entwickeln, um das Burgenland zum Forschungsland Nummer eins in Österreich zu machen. „Es wäre wichtig, dass die Institution nicht zu einer reinen Publicity-Show mit Veranstaltungscharakter verkommt. Leider ist aber genau dies der Fall. Als Nicht-Industrieland müssen wir jedoch auf neue Innovationen und Technologien setzen. Dazu darf das Land Burgenland seine Versäumnisse aber nicht auf private Unternehmer abwälzen, sondern muss bei sich selbst beginnen“, fordert Sagartz und hält fest: „Rot-Blau stellt sich gegen Innovation, Technologie und Forschung im Burgenland. Das ist eine traurige Entwicklung. Die ÖVP wird sicher weiterhin für ein innovatives, modernes Burgenland einsetzen.“
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