Neubau Donaubrücke Mauthausen
Unmut in Bevölkerung über mögliche Anbindung der neuen Donaubrücke

Zur Ansicht der ganzen Karte auf das Bild klicken. Acht Anbindungs-Varianten zur B1 gibt es.
9Bilder
  • Zur Ansicht der ganzen Karte auf das Bild klicken. Acht Anbindungs-Varianten zur B1 gibt es.
  • Foto: Land NÖ
  • hochgeladen von Michael Köck

Bei Projektausstellung des Landes NÖ zum Thema "Neue Donaubrücke Mauthausen" gab es Kritik.

ST. VALENTIN, MAUTHAUSEN. 2024 soll mit dem Bau einer zweiten zusätzlichen Donaubrücke einige hundert Meter östlich des jetzigen Übergangs begonnen werden. Am vorigen Mittwoch wurden im Gasthaus Stolli in Rems mögliche Varianten für eine Anbindung an die B1 vorgestellt – siehe Graphik. Der östlich geplante Neubau wird von vielen Menschen in St. Valentin und St. Pantaleon-Erla in Frage gestellt. Das wurde bei der Projektausstellung deutlich. "Niederösterreich muss die Krot von Oberösterreich fressen", sagte eine Frau aus Albing zur BezirksRundschau. "Es ginge am bestehenden Standort, wenn man wollte." Ein Mann aus Rems fragte sich: "Warum wird die Brücke nicht westlich des jetzigen Standorts gebaut?" Was immer wieder zu hören war: Zuerst wurde die Umfahrung Pyburg gebaut und jetzt passe der Anschluss nicht. Man sei schon jetzt extrem belastet. Der Verkehr komme zum Großteil aus OÖ.

Befürchtung: Transitroute Tschechien – A1

Schon vor der Veranstaltung äußerte die "Bürgerinitiative Verkehr 4.0" die Befürchtung, dass die neue Donaubrücke den Grundstein für eine stark befahrene Transitroute von Tschechien auf die A1 legen werde. Die Folgen: Mehr Verkehrslärm, Luftverschmutzung und Bodenversiegelung für die Anrainer.

Jetziger Korridor als Sieger der Vorstudie

Markus Grössinger, Amt der NÖ Landesregierung, erklärte: "Es gibt acht Varianten. Mit den Informationen der Bevölkerung gehen wir in die Bewertung, vielleicht hat auch jemand eine neunte Variante ins Rennen geworfen, die gut ist." Der jetzige Korridor sei als Siegervariante der Vorstudie aus wiederum sieben Möglichkeiten hervorgegangen. "Die Landtage in Ober- und Niederösterrich haben jeweils Beschlüsse gefasst. Diesen Korridor galt es weiterzuverfolgen."

Landesrat: "Nehmen Vorschläge sehr ernst"

Niederösterreichs Mobilitäts-Landesrat Ludwig Schleritzko (VP): Zahlreiche Änderungsvorschläge seien eingebracht worden. Man nehme die Vorschläge "sehr ernst" und werde "eingehend prüfen". Insbesondere sei über die problematische Verkehrssituation im Bereich des Anschlusses zur A1 geklagt worden. Der niederösterreichische Straßendienst werde sich mit der Asfinag in Verbindung setzen. Und: Gespräche mit OÖ zur Verbesserung des Öffi-Angebots sollen intensiviert werden.

Siehe auch Bericht: Bald 13.000 Autos mehr durch Rems

Anzeige
AK und AEC widmen sich der Zukunft der Arbeit

AK-Future Days 2021
Handel der Zukunft: Digitalisierte Arbeit

Die Beschäftigten im Handel spüren die Digitalisierung schon jetzt hautnah: Scan-ner-Kassen, die alle Daten aufzeichnen und Kassierer/-innen zu gläsernen Mitar-beitern/-innen machen. Selbstbedienungskassen, die Arbeitsplätze kosten. Massive Konkurrenz durch Online-Handel – gerade jetzt verstärkt in der Pandemie. Diese massiven Veränderungen führen zu großen Sorgen bei den Handelsange-stellten: Habe ich morgen noch meinen Arbeitsplatz? Erledigt meine Arbeit bald der Computer? Werden unsere...

Anzeige
Die Supermarkt-Kassen: Ein typisches Beispiel für die zunehmende Digitalisierung im Handel.

AK-Future Days 2021
Handel der Zukunft: Beschäftigte in der digitalisierten Welt

Ein Schwerpunkt der AK-Future Days ist der Handel. Die erste Veranstaltung gibt es am Donnerstag, 17. Juni, von 16.30 bis 19.30 Uhr. Sie heißt „Handel der Zukunft: Beschäftigte in der digitalisierten Welt“. Interessierte können zuhause vor Ihrem Computer einen informativen Vortrag und spannende Diskussionen erleben. Und sie können selbst auch an der Diskussion teilneh-men. Mit dabei sind als Experten: Anton Salesny von der Wirtschaftsuniversität Wien („Handel/Supermarkt der Zukunft“), Dominik...

Anzeige
Auch das kann Arbeit der Zukunft sein: AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer (rechts) und AEC-Chef Gerfried Stocker präsentieren ein Exoskelett, das bei schweren Arbeiten unterstützen kann.

AK-Future Days 2021
Arbeit der Zukunft: Um 1 Euro in das Ars Electronica Center

Arbeit ist ein wesentlicher Aspekt, über den wir uns als Menschen definieren. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Digitalisierung eine große Herausforderung für die Beschäftigten ist. Viele Fragen werden aufgeworfen: Wie könnte Arbeit in Zukunft aussehen? Wie kann diese weitreichende Veränderung so fair wie möglich gestaltet werden? Die Sonderausstellung "Die Arbeit in und an der Zukunft" im Linzer Ars Electronica Center (AEC) nähert sich diesen Themen in vier Bereichen. Für Mitglieder...

AK und AEC widmen sich der Zukunft der Arbeit
Die Supermarkt-Kassen: Ein typisches Beispiel für die zunehmende Digitalisierung im Handel.
Auch das kann Arbeit der Zukunft sein: AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer (rechts) und AEC-Chef Gerfried Stocker präsentieren ein Exoskelett, das bei schweren Arbeiten unterstützen kann.

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Aktuell

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!




Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen