Acht Gemeinden für die Zukunft

Die Bürgermeister der Region Enns arbeiten eng mit den Kollegen aus dem Bezirk Steyr-Land zusammen.
  • Die Bürgermeister der Region Enns arbeiten eng mit den Kollegen aus dem Bezirk Steyr-Land zusammen.
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  • hochgeladen von Oliver Wurz

Die „Powerregion Enns-Steyr“ arbeitet an einem interkommunalen Raumentwicklungskonzept.

BEZIRK (wom). Der Powerregion Enns-Steyr gehören die acht Gemeinden Asten, Dietach, Enns, Hargelsberg, Kronstorf, St. Florian, Steyr und Wolfern an. Ziel ist es, für bestimmte raumplanerische Überlegungen (Entwicklung von Standorten für Wohnen und Arbeiten, Sicherung des Natur- und Landschaftsraumes, nachhaltiger Einsatz von Ressourcen) die Region in ihrer Gesamtheit zu betrachten. Das Land OÖ und die EU unterstützen dieses Konzept aus dem Programm REGIO 13. Im Planungsprozess werden die Gemeinden der Powerregion federführend vom Regionalmanagement Oberösterreich (RMOÖ) unterstützt.

Die fachliche Begleitung erfolgt durch Claudia Schönegger KG – Technisches Büro für Raumplanung und angewandte Geografie in Salzburg. „Die Powerregion soll sich zu einer starken Wirtschaftsregion mit hoher Lebensqualität entwickeln, die sich international positioniert. Die Voraussetzungen dafür sind da. Eine hohe Dichte an innovativen Unternehmen, die Anbindung an die wichtigsten Verkehrsachsen durch die neue B309 und attraktiver Wohnraum in den Gemeinden", erklärt Landesrat Viktor Sigl.

Die Chemie stimmt
„Die Chemie hat von Anfang an gepasst. Acht Gemeinden mit 72.001 Einwohnern haben eine Zusammenarbeit mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung dieses hochwertigen Raumes begonnen. Die B309 hat nicht nur die Lebensqualität in den Gemeinden verbessert, sondern ist eine wichtige „Zukunftsachse“. Diese soll aktiv entwickelt und gestaltet werden. Jede Gemeinde für sich hat ihre Qualitäten und Potenziale", lobt Kronstorfs Bürgermeister Christian Kolarik, Sprecher der Powerregion, die Zusammenarbeit.

Arbeit seit Frühjahr

Seit dem Frühjahr wird in der Powerregion Enns-Steyr in Workshops und Arbeitssitzungen intensiv gearbeitet. „Die Bürgermeister der Gemeinden haben sich entschlossen, die Entwicklung gemeinsam anzugehen. Damit soll verhindert werden, dass sie sich gegenseitig Konkurrenz machen. Eine nachhaltige Entwicklung der Region entlang der B309 ist das Ziel", so Kolarik. In der Planungswerkstatt wurden die Ergebnisse um eine Stärken-Schwächenanalyse aus Sicht der Region erweitert und erste Zukunftsbilder geschärft.

Mit dem Projekt sollen auch Grundlagen für eine verstärk-te Zusammenarbeit und den Informationsaustausch in der Region geschaffen werden. Die Gemeinden arbeiten bereits jetzt mit innovativen Modellen zur Mobilisierung und Erschließung von Betriebsstandorten. Durch Interviews mit Unternehmen der Region kann der Handlungsbedarf konkretisiert werden. Überlegungen gehen vom Ausbau von Netzwerken über neue Konzepte betreffend Logistik und Mobilität bis hin zum Thema Fachkräfte und Mitarbeiterfindung.

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