04.04.2017, 13:58 Uhr

Diskussion um Veranstaltungszentrum im Gemeinderat

ST. VALENTIN. Die Auftragsvergabe für die Architekten Burtscher-Durig des Veranstatungszentrums wurde im St. Valentiner Gemeinderat einstimmig beschlossen. Dem war allerdings ein verbaler Schlagabtausch vorangegangen. Die Stadt-ÖVP richtete ihren Kollegen der SPÖ via Medien aus, man wolle sich um einen neuen Standort umschauen, ehe der Bau der Halle begonnen werde – die BezirksRundschau berichtete.

Das stieß der Stadt-SP sauer auf. Verkehrsstadtplaner Thomas Hagmüller war "perplex" über die Berichte. Das Lärmgutachten, das die ÖVP forderte, liege seit 2014 vor, so Hagmüller. "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt um über die bestmögliche Lage für die bestmögliche Ausführung der Halle zu sprechen", sagte VP-Stadtrat Andreas Pum. Die Zeit sei nicht stehen geblieben. "Wir müssen uns die Fragen neu stellen. Das Stadtkonzept verändert die Standortfrage."

Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr war verwundert: "Die Standortvergabe vor einem Jahr war einstimmig." Sie verurteilte die Verunsicherung über die Medien.

Grünen-Gemeinderätin Monika Oberradter sagte: "Der Zug ist abgefahren. Bei einer Neuvergabe müsste der Architektenwettbewerb neu ausgeschrieben werden." Das wäre mit Kosten verbunden, pflichtete ihr Kulturstadtrat Leopold Feilecker bei. Der Antrag wurde schließlich ohne Gegenstimme angenommen.

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