22.10.2014, 14:17 Uhr

Mit Herz und Hirn bei der Arbeit

Michaela Brych, Lehrerin an der VS St. Pantaleon-Erla
ST. PANTALEON-ERLA (cd). Gelächter und Geplapper läuten in der Volksschule St. Pantaleon-Erla die Pause ein. Die Kinder der vier Klassen verbringen die Zeit gemeinsam. "Hier ist die Kommunikation zwischen den Klassen sehr wichtig", sagt Michaela Brych, Lehrerin an der Volksschule und nominiert als Lehrerin fürs Leben. Insgesamt fünf Jahre lang unterrichtet sie bereits an der Schule Deutsch, Sachkunde und Zeichnen. Außerdem ist Brych zuständig für die Schulqualität und Stellvertreterin der Direktorin Gabriele Kagerer. "Sie ist eine kompetente Lehrerin und mit Herz und Hirn dabei, wir geben sie nicht mehr her", sagt die DIrektorin Gabriele Kagerer.


"St. Pantaleon sucht den Lesestar"

Die beiden Schwerpunkte "Soziales Lernen" und "Lesen" liegen Brych besonders am Herzen. Sie leitet viele Projekte, darunter "St. Pantaleon sucht den Lesestar": die Kinder bereiten einen Text vor den sie dann lesen. Bei den regelmäßigen Autorenlesungen war zum Beispiel schon Karin Ammerer zu Gast. Im Dezember beginnt ein neues Projekt, das "Soziales Lernen" fördern soll. In sogenannten Begabtenclubs können sich die Kinder einem bestimmten Thema wie zum Beispiel der Musik oder dem logischen Denken widmen. "In den Clubs sind alle Altersgruppen vertreten, die Kinder sollen sich gegenseitig unterstützen und so gleichzeitig soziale Kompetenz mitnehmen", erklärt Brych das Konzept. Die Kinder wechseln die Clubs, sodass sie alle Bereiche kennen lernen.


Teamgeist motiviert

"Es ist schön die Erfolge der Kinder zu sehen und mitzuerleben wie sie sich entwickeln", sagt Brych. Der Beruf Lehrerin war schon in der Volksschule ihr Traumberuf. Nach der Hauptschule und der hlw Perg lernte sie an der Pädak der Diözese Linz. Der Rückhalt im Team ist für sie besonders wichtig. Ihre Schüler motiviert sie mit einer Mischung aus Spaß und Konsequenz. "Mir ist wichtig, das die Kinder kommunikative und hilfsbereite Menschen werden, die aufeinander zugehen, sich aber auch abgrenzen können", sagt Brych.
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