25.10.2017, 00:00 Uhr

"Kribbeln war schon wieder zu spüren"

Bis Sommer war Harald Molterer Trainer in Dietach. Ende August gab er seinen Rücktritt bekannt. Jetzt ist er zurück im Trainergeschäft. (Foto: Alexander Krenn)

Die BezirksRundschau bat den Ennser Neo-Coach Harald Molterer zum Interview.

ENNS. Anfang Oktober gab Günther Holzer seinen Rücktritt als Trainer beim Ennser Sportklub bekannt. Ein akuter Bandscheibenvorfall zwang ihn in die Knie. Mit Harald Molterer wurde schnell ein Nachfolger gefunden. Gemeinsam mit seinem Co-Trainer aus Dietacher Zeiten Christoph Schimpl ist er mit dem ESK in der Bezirksliga Ost auf einem guten Weg.

BezirksRundschau: Sie haben vor drei Wochen in Enns übernommen. Wie sind die ersten Eindrücke?
Molterer: Ein Trainerwechsel bedeutet natürlich immer eine Umstellung für eine Mannschaft. Trotzdem haben wir schnell zusammengefunden und ich bin sehr zufrieden mit dem Team. Die Trainingsbeteiligung und auch die Intensität im Training stimmen mich äußerst positiv. Die Jungs ziehen gut mit.

Wie ist der Kontakt eigentlich zustande gekommen und was war schlussendlich ausschlaggebend pro Enns?
Ich stand schon länger mit Obmann Hans Trauner in Kontakt. Als sich dann die Möglichkeit ergab, habe ich das Angebot angenommen. Enns ist eine sehr reizvolle Aufgabe. Der Verein verfügt über ein gutes Umfeld, eine gute Infrastruktur und die Mannschaft setzt sich aus jungen und erfahrenen Spielern zusammen.

Wie lange läuft Ihr Vertrag beim Ennser Sportklub?
Im Moment hat eine gute Herbstsaison Vorrang. Nach der Hinrunde werden wir uns zusammensetzen und die Situation analysieren. Erst dann wird entschieden, wie es weitergeht.

War es nach dem Aus in Dietach der Plan gleich wieder ins Trainergeschäft einzusteigen?
Es war nicht so, dass ich aufgrund eines "Trainer-Burnouts" in Dietach aufgehört habe. Trotzdem hat die Auszeit gut getan. Ich habe aber gemerkt, dass es ohne Fußball auch nicht wirklich geht. Das Kribbeln war schon wieder zu spüren. Wichtig war, dass mir die neue Aufgabe Spaß macht, denn wenn der Spaß nicht vorhanden ist, ist man fehl am Platz. Mit Enns hat sich dann eine sehr attraktive Herausforderung ergeben.

Wo soll es für den ESK in dieser Saison noch hingehen?
Man ist zwar Aufsteiger, jedoch ein sehr guter. Die Liga ist zudem sehr ausgeglichen. Wie schnell man im Tabellenkeller landen kann, haben die ersten Spiele gezeigt. In den letzten Spiel hat man aber auch gesehen, dass es genauso schnell wieder nach oben gehen kann. Ich denke, dass ein Platz im vorderen Tabellendrittel mit dieser Mannschaft durchaus möglich ist. Einen Schwerpunkt möchte ich auch auf die Jugend setzen. Es sollen vermehrt junge hungrige Spieler an die Kampfmannschaft herangeführt werden.
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