Favoritner Cowboys mit Herz

Johann Aigner, Eva Zolcher, Mario Riemel (Bezirksräte Favoriten), Norbert Girsa (Obmann Vienna Country & Western Club), Marcus Franz (Bezirksvorsteher Favoriten), Kurt Stastka (Vorsitzender Kulturkommission Favoriten), Sascha Obrecht (stellv. Vorsitzender Kulturkommission Favoriten)
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  • Johann Aigner, Eva Zolcher, Mario Riemel (Bezirksräte Favoriten), Norbert Girsa (Obmann Vienna Country & Western Club), Marcus Franz (Bezirksvorsteher Favoriten), Kurt Stastka (Vorsitzender Kulturkommission Favoriten), Sascha Obrecht (stellv. Vorsitzender Kulturkommission Favoriten)
  • hochgeladen von Wolfgang Unger

Von wegen Cowboys sind harte Kerle, das Gegenteil zeigt sich im „Vienna Country & Western Club“ in Wien Favoriten.

FAVORITEN. Im Souterrainlokal in der Neilreichgasse 78 treffen sich jeden Freitag Bedienstete der Wiener Linien, das Vereinslokal, ganz im Stil eines Cowboysalons ist bevölkert von den urigsten Typen die, in typischen Country- und Westernkostümen ihrer Passion, dem Leben aus der Zeit des Wilden Westen, nachgehen. Doch rauchende Colts und whiskeygeschwängerte Luft sucht man hier vergebens. Vielmehr hat sich der Verein zur Aufgabe gemacht, diejenigen zu fördern, mit denen es das Leben nicht so gut gemeint hat.

Im Laufe des Jahres finden zahlreiche Veranstaltungen statt, aus deren Erlös, soziale Einrichtungen welche ihr Hauptaugenmerk auf bedürftige Kinder gerichtet haben, unterstützt werden. „Zum fünften Mal findet dieses Event zu Gunsten der Betreuungseinrichtung „Sozialwerk Clara Fey“ schon statt und zwar mit einer Weihnachtsaktion, bei der die Kinder Briefe ans Christkind schreiben und wir deren Wünsche erfüllen“, erklärt Obmann Norbert Girsa.

Schnitzel und Buffalo Bill

Bezirksvorsteher Marcus Franz fand lobende Worte für das Sozialengagement des Vereins und unterstrich die wichtige Tätigkeit aller Mitglieder im Dienst der guten Sache. Zehn Kinder wurden eingeladen und konnten für ein paar Stunden den harten Weg, den das Leben für sie vorgezeichnet hat, bei einem Festschmaus vergessen.

Schnitzel und Kartoffelsalat wurden kredenzt und so manche Träne kullerte über die Wangen als die Geschenke verteilt wurden.
„Alles was wir uns wünschen ist ein Leuchten in die Augen der Kinder zu zaubern, für die Geschenke zum großen Fest nicht selbstverständlich sind“, bemerkt Norbert Girsa, der in seiner Uniform und dem grauen Bart ein wenig an Buffalo Bill erinnert.

Spenden

Mit zahlreichen Spenden von Betrieben der Wiener Wirtschaft und den Veranstaltungseinnahmen des Vereins wurde diese Aktion erst möglich gemacht, die Bezeichnung gemeinnütziger Verein trifft hier voll ins Schwarze, kein einziger Cent wird einbehalten, die gesamten Einnahmen kommen sozialen Netzwerken zu Gute.

Ein schöne Idee im Zeichen der Nächstenliebe, in einer Zeit des Überflusses, die uns aufzeigt das es oft die Kleinigkeiten sind die zählen, um Menschen Glück und Freude zu bereiten.

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