Radio der Zukunft: Mensch und KI vereint
Radio Roshen: Österreich bringt sein erstes KI-Radio?

Foto: © 2026 PMP – Peitl Music Productions - Erstellt mit ChatGPT

Wenn Mensch und künstliche Intelligenz gemeinsam einen Radiosender betreiben

Warum wir uns eigentlich als KI-Radio bezeichnen, hat mich gestern jemand gefragt. Und warum wir behaupten, das erste KI-Radio Österreichs zu sein.

Nun, zweifelsfrei gibt es auch andere Radiosender, die sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigen. Da wird experimentiert, ausprobiert und darüber nachgedacht, welche Aufgaben KI künftig übernehmen könnte.

Bei Radio Roshen sind wir allerdings schon einen Schritt weiter.

Wir haben eine Symbiose aus Mensch und künstlicher Intelligenz geschaffen.

Und diese Zusammenarbeit betrifft nicht nur einzelne Sendungen, sondern praktisch den gesamten Produktions- und Sendebetrieb.

Ein Auto-DJ namens Dimitar

Radio Roshen läuft rund um die Uhr über Asura Hosting. Für den Sendebetrieb sorgt ein Auto-DJ, den wir Dimitar nennen.

Er übernimmt die automatisierte Ausstrahlung unseres Programms und sorgt dafür, dass unser Sender 24 Stunden täglich zu hören ist.

Natürlich haben wir das Programm selbst zusammengestellt. Aber ohne diese Automatisierung wäre ein solcher Sendebetrieb mit unserem kleinen Team kaum zu bewältigen.

Predigten von Mensch und KI

Auch bei unseren Predigten arbeiten Mensch und KI zusammen.

Ein Teil der Predigten wird von mir persönlich gesprochen. Andere werden mithilfe von MiniMax mit einer synthetischen Version meiner Stimme produziert.

Das Ergebnis ist interessant: Wer Radio Roshen hört, kann mitunter rätseln, ob gerade Hans-Georg Peitl persönlich spricht oder seine digitale Stimme.

Musik aus eigener Produktion

Besonders umfangreich ist der Einsatz künstlicher Intelligenz in unserer Musikproduktion.

Wir entwickeln Texte, Melodien, Riffs und musikalische Konzepte selbst. Für die Umsetzung nutzen wir unterschiedliche Produktionsverfahren.

Bei Hans-Georg Peitl & Suno Lingens und Gemini 2000 kommen unter anderem SUNO AI und Gemini zum Einsatz. Dabei werden auch synthetische Stimmen verwendet.

Anders arbeiten wir bei Trio H.A.S.: Hier setzen wir ACE Studio für die musikalischen Arrangements ein, während die Gesangsstimmen live eingesungen werden.

Es handelt sich also nicht um eine einzige Produktionsmethode. Wir entscheiden bei jedem Projekt, welche Aufgaben Menschen übernehmen und wo KI sinnvoll eingesetzt werden kann.

Und die Menschen?

Die gibt es selbstverständlich auch!

Unser Sprecher Anton Polacek, der ursprünglich aus dem ORF-Umfeld kommt, übernimmt beispielsweise Wetter und Verkehr.

Auch ich selbst bin regelmäßig als Sprecher, Musiker, Komponist und Autor beteiligt.

Radio Roshen ist also kein menschenleerer Sender, bei dem Computer wahllos Musik und Texte produzieren.

Im Gegenteil: Die Menschen bestimmen die Richtung. Die künstliche Intelligenz hilft bei der Umsetzung.

Ist das die Zukunft des Radios?

Bei Radio Roshen überwiegt der Anteil KI-gestützter und automatisierter Produktion gegenüber der rein traditionellen Herstellung unseres Programms.

Und genau deshalb bezeichnen wir uns als KI-Radio.

Nicht, weil wir irgendwo einmal eine KI-Stimme einsetzen, sondern weil die Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI unser gesamtes Sendekonzept prägt.

Ob wir tatsächlich Österreichs erstes KI-Radio sind, müsste man anhand vergleichbarer Projekte untersuchen. Dass wir einen ungewöhnlichen Weg eingeschlagen haben, davon bin ich allerdings überzeugt.

Und jetzt seid Ihr gefragt:

Ist ein solcher Radiosender die Zukunft? Oder sollte Radio weiterhin ausschließlich von Menschen gestaltet werden?

Hört doch selbst hinein:

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