"Der Verkehr fließt"

Der umstrittene kleine Kreisverkehr an der 10.-Oktoberstraße in Feldkirchen
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  • hochgeladen von Christian Lehner

FELDKIRCHEN (chl). Das Stammtisch-Thema Nummer 1 in Feldkirchen ist aktuell der kleine Kreisverkehr im Kreuzungsbereich 10.-Oktober- und Gurktaler-Straße. Die Meinungen wogten seit Fertigstellung hoch – in beide Richtungen.
"Gegebenheiten muss man nehmen, wie sie sind. Einen größeren Kreisverkehr hätten wir an dieser Stelle nicht errichten können, da das dafür benötigte Grundstück nicht der Stadt gehört", begründet Verkehrs-Stadtrat Herwig Röttl die Entscheidung für den so genannten kleinen Kreisverkehr.
Andererseits, betont Röttl – auch aus Sicht seines Berufes als Polizist -, funktioniert der Kreisverkehr, so wie in vielen anderen Städten auch bestens: "Es gab bisher weder Probleme, noch einen einzigen Unfall. Und der Verkehr fließt."
Eine alternative Verkehrslösung wäre ein Linksabbieger gewesen, der allerdings Rückstaus verursacht hätte.

Innenplatte befahrbar

Dem Argument, dass der Radius für größere Lastfahrzeuge oder Busse zu gering sei, entgegnet Röttl, dass die rotbraune und mit Katzenaugen ausgestattet Platte in der Mitte des grünen Kreises genau deswegen für große Fahrzeuge befahrbar sei. "Die Platte entspricht internationalen Normen und ist so ausgelegt, dass sogar LKW-Züge darauf fahren können." Der Kreisverkehr als Gesamtes entspreche den RVS-Rechtsnormen, die auch besagen, dass die PKW-Lenker sowie KLWs und Busse in normaler Größe sehr wohl den Kreisverkehr ausfahren müssen.

Verunsicherung

Groß war die Aufregung nach der Verkehrsfreigabe des kleinen Kreisverkehrs an der 10.-Oktoberstraße. Noch größer nach Anbringung der rotbraunen (befahrbaren Platte) in der Mitte der grün gefärbten Kreises, der die reguläre Fahrbahn kennzeichnet.
Die vielen Diskussionen um Sinn oder Unsinn des kleinen Kreisverkehrs führt Stadtrat Herwig Röttl auf gezielte (politische) Meinungsmache sowie auf eine gewisse Verunsicherung Neuem gegenüber zurück. "In spätestens zwei Monaten spricht niemand mehr darüber, weil sich alle daran gewöhnt haben." Ein wenig Verunsicherung zu Beginn schade zudem nicht, denn "so geben die Verkehrsteilnehmer besser aufeinander Acht".
Die Umgebung des kleines Kreisverkehrs, der Gehsteig auf der linken seite (in Fahrtrichtung stadteinwärts), werde, so Röttl. voraussichtlich Ende dieser Woche fertiggestellt sein.
Die Umfrage der WOCHE bestätigt übrigens Röttls Aussagen: Die positiven Meinungen sind eindeutig in der Mehrheit (siehe rechts).

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