Florianis rückten im Vorjahr 156 Mal aus

Zur Jahreshauptversammlung  der FF im Rüsthaus Feldkirchen konnten Vertreter der Blaulicht-Organisationen begrüßt werden
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FELDKIRCHEN (fri). Als einen Höhepunkt des vergangenen Jahres bezeichnet Abschnitts- und Ortsfeuerwehrkommandant Fritz Nusser die Anschaffung und Inbetriebnahme des neuen Allrad Tanklöschfahrzeugs 4000.

Moderner Fuhrpark

"Wir haben damit einen sehr moderen und innovativen Fuhrpark, den es auch zu bewirtschaften gilt."
Um im Ernstfall bestens gerüstet zu sein, wurden im Vorjahr immerhin 262 Übungen durchgeührt. "Dabei wird die Ausbildung in zwei Bereiche beteilt. Im Zuge der Weiterbildung, die immer auch in Kooperation mit umliegenden Feuerwehren stattfindet, wird auch die Zusammenarbeit verbessert. Bei der grundsätzlichen Ausbildung werden vor allem dienstjunge Kameraden mit Geräten und Techniken vertraut gemacht."
156 Mal rückten die Florianis der FF Feldkirchen im Vorjahr aus. Bei 60 Brandeinsätzen und 96 technischen Einsätzen konnten sie Hilfe leisten. "Neun Personen konnten wir retten, bei drei kam leider jede Hilfe zu spät", so Nusser.

Kat-Lager kommt

Als positive Neuerung für 2018 nennt der Kommandant die Installierung des Katastrophe-Lagers. "Die Stadtgemeinde Feldkirchen hat unseren Antrag auf Überlassung der alten Rotkreuz-Garagen zugestimmt. Diese befinden sich unmittelbar neben dem Rüsthaus der FF Feldkirchen und sind leicht zu erreichen", blickt Nusser zuversichtlich in die Zukunft. "Ab dem Frühsommer sollten uns die Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Wir werden dann die notwendigen Adaptierungen vornehmen und hoffen auf Unterstützung seitens der Gemeinde."
Das Kat-Lager sollte dann in weiterer Folge für alle Feuerwehren der Stadtgemeinde zugänglich sein. "Dort wird dann Ausrüstung für den Notfall – Sandsäcke, Schaufeln, Scheibtruhen, ... – gelagert. Bei Bedarf können die Räumlichkeiten aber auch als Notunterkunft genutzt werden."
Neben den FF-Kameraden waren auch viele Vertreter der Feuerwehren aus dem Bezirk, politische Vertreter der Stadtgemeinde Feldkirchen und anderer Blaulicht-Organisationen anwesend. Sie alle unterstrichen in ihren Grußworten, wie gut die Zusammenarbeit mit der FF Feldkirchen funktioniere.

Zur Sache

Brandeinsätze: 60
Technische Hilfeleistungen: 96
Einsatzzeit: 2.218 Stunden
Schaden: 1.076.000 Euro
Verhüteter Schaden: 1.525.000 Euro
Gerettete Personen: 9
Getötete Personen: 3
Übungen: 262
Mitglieder: 55 Aktive, 6 Mitglieder der Reserve, 2 Mitglieder auf Probe, 2 Gastmitglieder, 9 Altkameraden

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