Feldkirchen
Konstantin Konec: Sein Meisterstück ist eine mobile Gin-Bar

Jung-Tischlermeister Konstantin Konec hat seine berufliche Laufbahn in der Tischlerei von Vater Rudolf als Lehrling begonnen.
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Konstantin Konec (26) aus Feldkirchen ist einer der zwölf besten Jung-Tischlermeister Österreichs. Seine berufliche Laufbahn hat er als Lehrling im Betrieb seines Vaters begonnen.

FELDKIRCHEN. "James" heißt das Meisterstück, das außen nach einer dekorativen Graffiti-Säule aussieht. Das Innenleben hat es allerdings in sich: eine exklusive Gin-Bar in dunklem Eschenholz. Die außergewöhnliche Bar ist zudem aufklapp- und fahrbar und stammt vom Feldkirchner Konstantin Konec. Der 26-Jährige hat die Bar als Abschlussarbeit seiner Tischler-Meister-Ausbildung in Graz angefertigt. Rund 300 Arbeitsstunden habe ihm das Stück vom ersten Bleistift-Strich bis zum fertigen Werk gekostet. Die Belohnung für die harte und genaue Arbeit: Konec' Werk ist noch bis 25. Oktober im Holz- und Werkzeugmuseum Lignorama in Oberösterreich ausgestellt. Nur zwölf Jungtischler aus ganz Österreich bekommen diese Möglichkeit.

Konec mit seinem Meisterstück, der Gin-Bar "James"
  • Konec mit seinem Meisterstück, der Gin-Bar "James"
  • Foto: Lignorama
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In den nächsten Jahren soll Konstantin Konec mit seinen Geschwistern Olivia und Tobias den elterlichen Tischler-Betrieb in Feldkirchen übernehmen. In diesem Betrieb hat er vor neun Jahren begonnen den Beruf des Tischlers zu lernen. "Ich habe als Kind immer schon im Betrieb mitgeholfen, war gerne in der Werkstatt", erinnert sich Konec, der froh ist, sich nach der abgebrochenen HTL für die Lehre entschieden zu haben. "Als Lehrling arbeitest du viel mit den langjährigen Mitarbeitern, bekommst wichtige Einblicke in die Praxis."

Vom Lehrling zum Lehrherr

Deshalb will Konec auch in Zukunft selbst Lehrlinge ausbilden. "Wir brauchen anständige Fachkräfte, das wird heutzutage immer schwieriger. Wenn du mit Lehrlingen arbeitest und stetig siehst wie sie in ihrem Beruf besser werden und dann vielleicht auch noch bei Wettbewerben mitmachen und diese gewinnen, ist das eine gute Bestätigung", sagt Konec. 

Warum ihn der Beruf des Tischlers fasziniert? "Ich arbeite gerne mit Naturstoffen. Die Arbeit in der werkstatt ist sehr vielfältig. Neben Holz habe ich auch viel mit anderen Stoffen wie Keramik, Stein oder Glas zu tun", betont der Jung-Tischlermeister und fügt hinzu: "Wenn du etwas selbst gestaltest und vom ersten Schnitt bis zur Montage an eine Stück arbeitest, ist das ganz besonders. Man sieht am Ende wirklich, wofür man gearbeitet hat." Auch sein Eigenheim will der Feldkirchner früher oder später komplett selbst gestalten und einrichten. Die Gin-Bar als Meisterstück war bereits der Anfang ...

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Zur Sache: Lignorama Award: Zwölf Kandidaten, die in diesem Jahr ihre Meisterprüfung in Österreich abgelegt haben, stellen sich heuer der Fachjury und dem Publikum im Wettkampf um den Lignorama Award. das Publikum hat bis 24. Oktober die Möglichkeit, zu wählen und einen Publikumssieger zu küren. Die Meisterstücke sind noch bis 25. Oktober im Lignorama in Riedau (OÖ) ausgestellt.

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