Sirnitzer auf Perspektivensuche: Neue Ideen für die Gemeinde

Bgm. Annegret Zarre will Bürger in Ideenfindung einbeziehen
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ALBECK (fri). Bereits am 12. Jänner wird der "Sirnitzer Zukunftsrat" erstmals zu einem Treffen zusammenkommen. "Wir haben Personen aller Alters-, Berufs- und Bildungsschichten angeschrieben und sie gebeten sich am Projekt zu beteiligen", so Bürgermeisterin Annegret Zarre (ÖVP).

Ideen bündeln

In diesem Kreis sollten sich dann mindestens 14 Personen – nach oben hin offen – zusammenfinden und ihre Vorschläge zur Steigerung der Attraktivität der Gemeinde einbringen. Dabei sollten Fragen des alltäglichen Lebens ebenso wie wirtschaftliche oder touristische Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. "Wir versprechen uns von diesem Projekt viel, denn unsere Bürger haben viele gute Ideen. Wenn es gelingt diese zu bündeln und zu konkretisieren, könnte die gesamte Gemeinde davon profitieren", ist Zarre überzeugt.

Juwelen der Kulturlandschaft

Einen Impuls verspricht sich die Ortschefin auch von einer weiteren Initiative, die kulturelle und gesellschaftliche Inhalte verbindet. "Unter dem Motto "Juwelen der Kulturlandschaft" werden alte oder historisch bedeutende Bauwerke erfasst. Altes Kulturgut soll hier gesammelt und in einer Broschüre allen zugänglich gemacht werden."
Rund 700.000 Euro werden in den nächsten drei Jahren in das ländliche Wegenetz in der Gemeinde Albeck fließen. "Für die Bewohner sind intakte Straßen enorm wichtig. Wenn wir nicht dafür sorgen, dass die Höfe und Häuser gut erreichbar sind, dann nehmen wir den Menschen dort einen Teil ihrer Lebensgrundlage", so Zarre.

Kinderbetreuung sichern

Zur Aufrechterhaltung der Strukturen gehört auch ein organisiertes Kinderbetreuungskonzept. Nur so könne man langfristig auch jungen Familien ein Leben in den ländlichen Regionen ermöglichen.
"Wir haben den Kindergarten und die Schule im Ort. An drei Tagen in der Woche wird Nachmittagsbetreuung angeboten. Das ist für die Eltern wichtig, damit ihre Kinder gut versorgt sind."

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