Kärntens bester Torschütze wechselt von St. Urban nach Maria Saal

Christopher Wadl spielt heuer für den SK Maria Saal
  • Christopher Wadl spielt heuer für den SK Maria Saal
  • Foto: SV St. Urban
  • hochgeladen von Stefan Plieschnig

MARIA SAAL, ST. URBAN (stp). Beim SV St. Urban hat sich nach dem Aufstieg in die 1. Klasse noch wenig am Kader verändert. Erst ein Spieler hat den Verein verlassen. Und dennoch ist es ein gewaltiges Loch, das der Abgang von Christopher Wadl zum SK Maria Saal hinterlässt.

Harte Konkurrenz

Denn der 24-jährige ist immerhin Kärntens bester Torschütze der vergangenen Saison. Mit seinen 52 Treffer erzielte er landesweit die meisten Tore in allen Meisterschaften. Dass er in der nächsten Saison für den SK Maria Saal in der Kärntner Liga - und damit gleich drei Ligen weiter oben - auf Torjagd gehen wird, freut zumindest die Verantwortlichen in Maria Saal. "Er ist ein junger Spieler mit Perspektive. Da wir nicht unbedingt viele Tore geschossen haben in der letzten Saison ist er sicher eine gute Verstärkung in der Offensive", meint Obmann Ronald Tragbauer.

"Muss mehr reinbeißen als bisher"

Welche Rolle Wadl bei Maria Saal im Endeffekt spielen soll wird sich erst zeigen. Denn mit Bernhard Walzl hat er in der Offensive niemand geringeren als den Torschützenkönig der vergangenen Kärntner-Liga-Saison vor sich. "Die Konkurrenz ist sicher groß, aber das Team hat mich in den ersten Wochen der Vorbereitung super aufgenommen. Ich finde es super, dass ich jetzt eine neue Herausforderung gefunden habe, bei der ich noch mehr reinbeißen muss als bisher", meint Wadl selbst.

Große Fußstapfen für St. Urbaner Offensive

In St. Urban ist Obmann Stefan Kogler über den Abgang weniger erfreut, zeigt aber Verständnis: "Eigentlich war sein Verbleib bereits fixiert. Dann ist aber das Angebot von Maria Saal gekommen. Für uns ist der Abgang natürlich nicht optimal, wir wollten ihm aber auch keine Steine in den Weg legen." Sein potentieller Nachfolger als Torjäger in St. Urban ist wohl Stefan Kraschl, der im Vorjahr ebenfalls stolze 25 Tore erzielte.

Abschied vom Heimatverein

Der Abschied sei auch dem Stürmer selbst nicht leicht gefallen, meint Wadl: "Ich wohne direkt neben dem Sportplatz in St. Urban, arbeite auch hier im Ort. Aber wenn ich den Schritt jetzt nicht gemacht hätte, dann wahrscheinlich nie mehr. Ich will mich weiter oben beweisen."

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